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Krebsfrüherkennung: Wirksamkeit des Mammo­graphie-Screenings

Freitag, 16. November 2012

Köln – Wie wirksam ist das deutsche Mammographie-Screening-Programm? Dieser Frage gehen Oliver Heidinger, Epidemiologisches Krebsregister NRW, und Koautoren in ihrer für Deutschland erstmaligen Untersuchung zu diesem Thema im  Deutschen Ärzteblatt nach (Dtsch Arztebl Int 2012; 109(46): 781-7).

Um eine Antwort zu finden, zogen die Autoren die Rate an Intervallkarzinomen als Prüfgröße heran. Als Intervallkarzinome bezeichnet man Tumoren, die zwischen zwei Screening-Untersuchungen mehr oder weniger zufällig entdeckt werden. Bei rund 880000 Frauen aus NRW, die zwischen 2005 und 2008 erstmals an einem Mammographie-Screening teilgenommen und ein negatives Testergebnis erhalten hatten, untersuchten die Autoren, ob innerhalb der folgenden 24 Monate eine Brustkrebserkrankung aufgetreten war. Es zeigte sich, dass dies bei rund 2000 Frauen der Fall war. Das entspricht einer Rate von 0,23 Prozent, einem Resultat, das durchaus mit ähnlichen internationalen Untersuchungen vergleichbar ist.

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Die Autoren stießen bei ihren Nachforschungen aber noch auf ein anderes Ergebnis: 40 Prozent aller Mammakarzinome mit einer Tumorgröße T2 bis T4, also einer Größe von mindestens  2  cm bis mehr als 5 cm, die bei den Studienteilnehmerinnen im Beobachtungszeitraum diagnostiziert wurden, erwiesen sich als Intervallkarzinome. Die Erklärung dieses Phänomens bedarf weiterer Untersuchungen. © Se/aerzteblatt.de

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nocure
am Montag, 19. November 2012, 15:31

Komisch

dass in D sogar jedes Bundesland Studien wiederholen muss, deren Ergbnisse International bereits seit Jahren bekannt sind.

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