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Sozialhilfe-Ausgaben um 4,5 Prozent gestiegen

Mittwoch, 21. November 2012

Wiesbaden – Die Ausgaben für Sozialhilfe sind 2011 um 4,5 Prozent auf 22,7 Milliarden Euro gestiegen. Pro Kopf wurden im vergangenen Jahr für Sozialhilfe rechnerisch 278 Euro netto aufgewendet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im Westen lagen demnach die Pro-Kopf-Ausgaben mit 288 Euro deutlich höher als in den neuen Ländern einschließlich Berlin mit durchschnittlich 238 Euro.

Die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben wiesen die drei Stadtstaaten auf: In Bremen lagen sie bei 462 Euro, in Hamburg bei 437 Euro und in Berlin bei 418 Euro. Von den westdeutschen Flächenländern gab Baden-Württemberg mit 204 Euro je Einwohner am wenigsten für Sozialhilfe aus, Nordrhein-Westfalen mit 327 Euro am meisten.

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In den Ost-Flächenländern lagen die Pro-Kopf-Ausgaben in Sachsen mit 143 Euro am niedrigsten und in Mecklenburg-Vorpommern mit 233 Euro am höchsten. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Ausgabe für die fünf ostdeutschen Länder einschließlich Berlin liegt wegen der hohen Ausgaben in der Hauptstadt bei 238 Euro.  

Der mit 57 Prozent überwiegende Anteil der Ausgaben entfiel den Statistikern zufolge unverändert auf die Eingliederungshilfe für Behinderte. 19 Prozent der  Ausgaben wurden für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aufgewendet, 14 Prozent für die Hilfe zur Pflege. Fünf Prozent entfielen auf die Hilfe zum Lebensunterhalt, weitere 5 Prozent auf sonstige Ausgaben wie Hilfen zur Gesundheit. © afp/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Freitag, 23. November 2012, 14:27

Sozialhilfeausgaben um 4,5 % gestiegen....

Eine Entlastung müsste dadurch entstehen, dass behinderte Menschen, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben, z.B. bei überwiegender Pflegebedürftigkeit, Anrpruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben dürften. Volumen: ca. eine Milliarde Euro ?????? + ./.

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