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Organspendeskandal: Beurlaubter Chirurg darf wieder arbeiten

Donnerstag, 22. November 2012

Regensburg – Der nach dem Organspendeskandal am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) beurlaubte Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie kehrt wieder an seinen Arbeitsplatz zurück. Das teilte die Klinikleitung am Mittwoch mit. Vorstand und Aufsichtsrat des Uniklinikums hätten die Beurlaubung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Grundlage für diese Entscheidung seien die Ergebnisse eines von der Klinik in Auftrag gegebenen juristischen Gutachtens, das mögliche Verletzungen von Dienstpflichten untersuchen sollte, hieß es.

Der Bericht stammt von einer externen Kanzlei für Arbeitsrecht.  Die Überprüfung war Teil des Maßnahmenpaketes des UKR zur unverzüglichen Aufklärung der Verdachtsfälle. Der Chirurg war Anfang August beurlaubt worden. Er war der Vorgesetzte eines Oberarztes, der bis zum Jahr 2006 in zahlreichen Fällen Krankenakten manipuliert haben soll, um seinen Patienten schneller zu einer Transplantation zu verhelfen. © dapd/aerzteblatt.de

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