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Mit Gemüse macht das Essen mehr Spaß

Donnerstag, 29. November 2012

Ithaka – Gemüse als Beilage einer Mahlzeit verstärkt das lustvolle Empfinden beim Essen. Des Weiteren verbinden Eltern mit einem Koch, der Gemüse zubereitet, positive Attribute. Dies ist das Ergebnis zweier Studien von Forschern der Cornell University in Ithaka, New York. Sie ist in der Zeitschrift Public Health Nutrition erschienen (doi:10.1017/S1368980012004673).

Obwohl die meisten Eltern wissen, dass Gemüse gesund ist, wird es laut der Arbeitsgruppe nur bei 23 Prozent der Mahlzeiten in den USA als Beilage serviert. Die Forscher um Brian Wansink wollten wissen, welchen psychologischen Einfluss die Beigabe von Gemüse auf das Essen hat und darauf, wie der Zubereiter der Mahlzeit wahrgenommen wird.

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Dazu befragten sie 500 amerikanische Frauen mit mindestens zwei minderjährigen Kindern. In der ersten Studie sollten sie die Persönlichkeit von solchen Köchen beurteilen, die Gemüse mit auftischen und solchen, die kein Gemüse zubereiten.

In der zweiten Studie sollten die Teilnehmerinnen fünf verschiedene Gerichte, mit und ohne Gemüse, hinsichtlich des Geschmacks des Hauptgerichts sowie der gesamten Mahlzeit bewerten.

Gemüse verbessert danach die Wahrnehmung des Hauptgerichtes und der gesamten Mahlzeit. Zusätzlich werde ein Koch, der Gemüse zubereitet, häufiger mit positiven Attributen belegt – als Koch aber auch als Mensch allgemein. Die Studienteilnehmerinnen bezeichneten sie häufiger als „aufmerksam“ und „fürsorglich“ und weniger als „faul“, „langweilig“ oder „egozentrisch“.

„Möglicherweise wird mehr Gemüse serviert, wenn die Zubereiter wissen, dass Sie durch die Zugabe von Gemüse als bessere Köche und bessere Menschen wahrgenommen werden“, schlossen die Wissenschaftler. © hil/aerzteblatt.de

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