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Herz-Kreislauf-Erkran­kungen bleiben häufigste Todesursache

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Wiesbaden – Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. 40,2 Prozent aller Sterbefälle im vergangenen Jahr waren darauf zurückzuführen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Rund 342.000 Menschen, darunter 145.500 Männer und 196.600 Frauen, starben infolge einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Vor allem bei älteren Menschen habe dies häufig zum Tod geführt. Der Statistik zufolge waren 92 Prozent der daran Verstorbenen mindestens 65 Jahre.

Zweithäufigste Todesursache waren den Angaben zufolge Krebserkrankungen. 221.500 Menschen erlagen einem Krebsleiden. 3,9 Prozent aller Todesfälle waren auf eine nicht natürliche Todesursache zurückzuführen, wie eine Verletzung oder Vergiftung. 10.100 Personen nahmen sich das Leben, wobei der Anteil der Männer mit 75 Prozent dreimal so hoch war wie der der Frauen mit 25 Prozent.

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Insgesamt starben laut Statistik 2011 in Deutschland insgesamt rund 852.300 Menschen, davon 407.600 Männer und 444.700 Frauen. Die Zahl der Todesfälle sank damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent. © dapd/aerzteblatt.de

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