Politik

70 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt

Freitag, 18. Januar 2013

Wiesbaden – Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Dies teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit. Demnach wurden im Dezember 2011 mit 1,76 Millionen Pflegebedürftigen 70 Prozent der 2,50 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt.

Davon erhielten 1,18 Millionen ausschließlich Pflegegeld. Sie wurden in der Regel allein durch Angehörige gepflegt. Weitere 576.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, gepflegt wurden sie jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. In Pflegeheimen wurden mit 743.000 Pflegebedürftigen 30 Prozent vollstationär betreut.

Anzeige

Mit 65 Prozent war die Mehrheit der Pflegebedürftigen weiblich. 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter. Mit 36 Prozent war mehr als ein Drittel über 85 Jahre alt. © dapd/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

H.-D. Falkenberg
am Samstag, 19. Januar 2013, 12:05

70 Prozent der Pflegebedürftigen.........

Dieser Anteil wird sich weiter erhöhen, da die Prioritäten lauten: - Pflege zuhause, - ambulante Pflege, - vollstationäre Pflege. Es gibt bereits heute einige Maßnahmen und Hilfen, die das Engagement der pflegenden Angehörigen untersützen, aber noch nicht genug. Noch liegt das Schwergewicht ja auf Kitas!
Hans-Dieter Falkenberg
falkenberg@pghc.de
Inge R.
am Samstag, 19. Januar 2013, 10:08

Norderstedter Erklärung

http://www.bvkm.de/dokumente/pdf/Presse/2008-10-06_die_norderstedter_erklaerung.pdf
und einige Beispiele dazu
http://www.bvkm.de/dokumente/pdf/Presse/2008-10-06_anlage_zur_norderstedter_erklaerung.pdf
Inge R.
am Samstag, 19. Januar 2013, 10:03

Bürokratien

1,18 Millionen pflegende Angehörige... wieso wird diese Ressource durch zermürbende Bürokratie, durch behördliche Willkür und fehlende Wertschätzung so mutwillig vernichtet?

Inge Rosenberger
(seit fast 30 Jahren pflegende Angehörige)
5.000 News Politik

Nachrichten zum Thema

27.07.16
Berlin – Eine Datenbank zu gesundheitsfördernden, präventiven und rehabilitativen Maßnahmen von Pflegenden für alte Menschen hat das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) vorgestellt. Über......
15.07.16
Schwerin – Die Linke hält sogenannte Pflegelotsen in den Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns für notwendig und wendet sich gegen Pläne der Landesregierung, die Zuschüsse für ein Pilotprojekt dazu nicht......
07.07.16
Pflege-Auszeit: Erfolg oder Misserfolg?
Berlin – Die Regelung soll Berufstätige entlasten, die neben dem Job einen Angehörigen zu pflegen haben. Doch ist die Pflege-Auszeit tatsächlich ein Erfolgsmodell? Darüber gehen die Meinungen......
28.06.16
Pflegeberatung: Jetzt sind die Kommunen am Zug
Berlin – Die Kommunen können sich künftig verstärkt in die Beratung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen einbringen. Das sieht das dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III) vor, dass das......
22.06.16
Studie: Heimleitungen mit Pflegepolitik unzufrieden
Berlin – Die große Mehrheit der Heimleiter ist mit der Altenpflegepolitik in Bund und Ländern nach einer Umfrage sehr unzufrieden. 86 Prozent der befragten Heimleiter und Geschäftsführer kritisierten......
15.06.16
Berlin – Gewalt gegen ältere Menschen ist kein Einzelfall und bleibt für Außenstehende oftmals verborgen. Gezielte Aufklärung sowie die Bereitschaft, über das Problem zu sprechen, sind Voraussetzungen......
07.06.16
Stuttgart – Der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) fordert höhere Löhne für die Pflegekräfte im Land. Pfleger müssten finanziell mit Metallarbeitern gleichgestellt werden,......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige