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Großdemonstration gegen Abtreibung in Washington

Montag, 28. Januar 2013

Washington – Zehntausende Menschen sind am Freitag in der US-Hauptstadt Washington gegen Abtreibung auf die Straße gegangen. Die Teilnehmer des jedes Jahr stattfindenden „Marschs für das Leben“ versammelten sich trotz Minusgraden auf der National Mall im Herzen Washingtons. 

„Ich glaube, dass das Leben zum Zeitpunkt der Zeugung beginnt“, sagte Carrie Faur, Lehrerin an einer katholischen Schule im Bundesstaat Virginia. „Wir können nicht einfach tatenlos zusehen, wie durch diese Eingriffe Leben zerstört und Frauen verletzt werden.“ Die Demonstranten hielten Schilder mit Aufschriften wie „Schützt das Leben“ und „Stoppt Abtreibung sofort“ hoch. Anschließend zog die Menge zum Obersten Gerichtshof weiter.

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Der Supreme Court hatte vor 40 Jahren in einer Grundsatzentscheidung den Schwan­ger­schaftsabbruch in den USA legalisiert. Das Urteil „Roe v. Wade“ aus dem Jahr 1973 steht im Zentrum des Kampfs für eine Verschärfung des Abtreibungsrechts in den USA. Konservative Gruppen, Kirchen und Vertreter der republikanischen Partei fordern, die Entscheidung rückgängig zu machen.  

Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Gallup-Instituts sind 53 Prozent für eine Beibehaltung von „Roe v. Wade“. Eine Abschaffung des Rechts auf Abtreibung verlangen demnach 29 Prozent, 18 Prozent haben keine Meinung. © afp/aerzteblatt.de

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L.A.
am Dienstag, 29. Januar 2013, 09:40

"Zehntausende Menschen" ? -Nein,

es waren mehrere hundertausend Menschen, wie in den vergangenen Jahren auch, die am "March for Life" in der US-Hauptstadt Washington teilgenommen haben.
Ein Großteil der deutschen Medien ignoriert dieses Ereignis.
Die anderen, wie hier, rechnen die Teilnehmerzahlen "etwas" herunter.
Neutraler, ausgewogener Journalismus sieht anders aus !

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