Neuroonkologisches Tumorzentrum des Uniklinikums Würzburg zertifiziert
Donnerstag, 28. März 2013
Würzburg – Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat das Neuroonkologische Tumorzentrum (NTZ) des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) zertifiziert. Damit gibt es in Deutschland nun fünf zertifizierte Zentren zur Behandlung von Hirntumoren. Diese befinden sich in Regensburg und Münster sowie zwei in Berlin.
„Besonders hilfreich im Zertifizierungsprozess erwiesen sich die langjährig gewachsenen Kooperationen sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie“, sagte Ralf-Ingo Ernestus, Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des UKW. So konnte das NTZ bei der geforderten Mindestanzahl an operierten Primärfällen, also von Patienten mit neu diagnostizierten oder zumindest noch nicht vorbehandelten Hirntumoren, mehr als doppelt so viele nachweisen.
Die Behandlung der Betroffenen basiert dabei auf einem multiprofessionellen Netzwerk: „Jeder Hirntumor-Patient wird vom ersten Kontakt bis zum Ende der Behandlung von Spezialisten in einem Netzwerk verschiedener Fachdisziplinen betreut, die einzeln und in Kooperation immer den aktuell wichtigen Belangen des Krankheitsverlaufs Rechnung tragen“ so Ernestus.
Zu den Hauptkooperationspartnern zählen, neben der Neurochirurgie und der Neurologie, die Neuropathologie, die Nuklearmedizin, die Neuroradiologie, die Strahlentherapie und die Hämato-Onkologie. Mit deren jeweiligen Experten veranstaltet das NTZ ein wöchentliches Tumorboard zur interdisziplinären Fallbesprechung. © hil/aerzteblatt.de
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