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Sterblichkeit bei Herzkrankheiten nimmt ab – aber regionale Unterschiede

Mittwoch, 3. April 2013

Mannheim – Die Sterblichkeit bei Herzerkrankungen geht zurück, zunehmend profitieren auch die Alten von den Fortschritten der modernen Herzmedizin. Das berichtet die Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) anlässlich ihrer Jahrestagung, die heute in Mannheim begonnen hat.

Die Sterbeziffer bei akutem Herzinfarkt in Deutschland sei zwischen 2000 und 2010 um 15,8 Prozent bei Männern und 18,4 Prozent bei Frauen zurückgegangen, berichtete DKG-Präsident Georg Ertl aus Würzburg. Allerdings gebe es noch starke regionale Unterschiede: So sterben in Berlin laut der DKG jährlich 56 Menschen pro 100.000 an Herzinfarkt, gefolgt von Schleswig- Holstein und Hessen (57), Baden-Württemberg (59), Bayern und Nordrhein- Westfalen (62).

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Am höchsten sei die Sterbeziffer in Sachsen (96), Brandenburg (101) und Sachsen-Anhalt (111). „Insgesamt nähern sich die Zahlen in den neuen Bundesländern dem Niveau der alten an“, so Ertl.

Er wies darauf hin, dass 36 Prozent der Linksherzkatheter-Untersuchungen und 35 Prozent der perkutanen Koronarinterventionen (PCI) bei Patienten mit einem Alter zwischen 70 und 80 Jahren erfolgten, und jeweils 15 Prozent bei über 80-Jährigen. „Das war vor bis vor kurze Zeit noch kaum vorstellbar und bedeutet für ältere Patienten einen maßgeblichen, unmittelbaren Fortschritt“, so Ertl. © hil/aerzteblatt.de

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