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Gesundheits-IT auf dem Vormarsch

Freitag, 19. April 2013

Berlin – Die IT-Branche im Gesundheitswesen ist ein Wachstumsmarkt. Darauf weisen erste Ergebnisse einer Untersuchung des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg) hin. Demnach ist die deutsche Gesundheits-IT gefragt, Fachkräfte werden gesucht.

Eine Befragung der im Verband organisierten Unternehmen ergab, dass die Firmen für die Zukunft eine steigende Nachfrage, höhere Umsätze und zunehmende Mitarbei­terzahlen erwarten. In einigen Produktsegmenten wie Sprachverarbeitung oder Cloudlösungen rechnen die Unternehmen der Studie zufolge sogar mit einem großen Marktwachstum.

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Auch die Wachstumsprognosen mit heimischen Produkten im Ausland fielen bei den Befragten gut aus. „Den Innovationen und maßgeschneiderten, verlässlichen Produkten der Healthcare IT kommt ein immer größerer Stellenwert zu – nicht nur in Deutschland“, sagte Matthias Meierhofer, stellvertretender Vorsitzender des bvitg-Vorstands. Den deutschen Anbietern komme die steigende Nachfrage aus dem Ausland zu gute. „Deutschland wird zunehmend Gesundheits-IT-Exporteur“, so Meierhofer.

Gleichzeitig brachte die Studie einen weiteren Trend zu Tage: Die Belegschaft in den befragten Unternehmen zeichnet sich schon heute durch einen hohen Anteil hoch­qualifizierter Beschäftigter aus, deren Rekrutierung zunehmend problematischer wird. Dieser Trend werde aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach IT-Lösungen für das Gesundheitswesen verstärkt, so der Verband. © hil/aerzteblatt.de

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Amtsarzt-2
am Samstag, 20. April 2013, 12:51

IT im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Branche boomt, dies sollte Anbieter, Nutzer und Patienten freuen.
Was ich vermisse sind jedoch entsprechende eGovernment Lösungen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) - also Gesundheitsämter. Vorstellbar wären GIS-Lösungen zur Verschneidung mit Krankheitsdaten, Apps zur Infektionshygiene und ePayment flexible-Verfahren zur Bewältigung von Abrechnungsmodalitäten mit dem Bürger.
Schade, aber vielleicht gibt es Interessierte, die sich Ähnliches wünschen.
M. Dörr
www.oegd.de

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