Rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerin: Defizite bei Unikliniken sind bundesweites Problem
Donnerstag, 25. April 2013
Mainz – Die defizitäre Mainzer Unimedizin ist nach Aussage der rheinland-pfälzischen Landesregierung nur eine von vielen Unikliniken mit finanziellen Problemen. Alle 33 Einrichtungen dieser Art in Deutschland müssten von der Notfallversorgung über die teure Behandlung seltener Krankheiten bis zur Ärzteausbildung eine einzigartige Kombination von Aufgaben anbieten, sagte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen (SPD) heute im Landtag.
Die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern forderten daher für die Unikliniken eine zusätzliche Vergütung aus den Mitteln der Krankenversorgung. Zudem versuche die Uni-Medizin Mainz selbst, ihr Defizit zu senken - etwa mit der Verringerung von Leistungen, für die sie nicht direkt zuständig sei, betonte Ahnen.
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Die CDU-Opposition warf ihr vor, als Aufsichtsratschefin der Universitätsmedizin Mainz überfordert zu sein. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) müsse Ahnen daher von diesem Posten „abziehen“. Die finanzielle Schieflage der Uniklinik bringe auch die landesweite Ärzteversorgung in Gefahr. © dpa/aerzteblatt.de
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