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Kunststoffsparte belastet Bayer-Geschäfte

Donnerstag, 25. April 2013

Leverkusen – Ein kräftiger Ergebniseinbruch in der Sparte für hochwertige Kunststoffe trübt die Geschäfte des Bayer-Konzerns im ersten Quartal 2013. Bedingt durch deutlich gestiegene Rohstoffpreise und gesunkene Absatzmengen schrumpfte das operative Ergebnis (Ebit) in dem Bereich, der rund ein Viertel zum Umsatz beiträgt, um rund 65 Prozent, teilte das Unternehmen heute in Leverkusen mit.

Im gesamten Konzern erwirtschaftete Bayer aber durch die positive Entwicklung der Sparten Gesundheit und Pflanzenschutz dennoch einen kräftigen Zuwachs: Unter dem Strich stand ein Nettoergebnis von fast 1,2 Milliarden Euro – 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

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„Insgesamt sehen wir für das Geschäftsjahr 2013 eine attraktive Perspektive“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Marijn Dekkers. So peilt der Konzern, der Ende März weltweit unverändert 111.600 Menschen beschäftigte, weiterhin einen Umsatz von 41 Milliarden Euro an. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ist ein Anstieg im mittleren einstelligen Bereich geplant. Im Pharmabereich sollen sich im weiteren Jahresverlauf vor allem auf den Wachstumsmärkten Asien und Osteuropa die Umsätze dynamisch entwickeln.

Im ersten Quartal dieses Jahres kletterten die Umsätze des Bayer-Konzerns um zwei Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Tragende Säule war der Teilkonzern Bayer HealthCare (Gesundheit), auf den ein Umsatzanteil von 43 Prozent entfiel. Im Pharmabereich stärkten besonders neue Arzneimittel das Geschäft. Im Pflanzenschutz profitieren die Leverkusener derzeit von einem anhaltend hohen Preisniveau für Agrarrohstoffe. © dpa/aerzteblatt.de

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