KBV-Imagekampagne: „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“
Donnerstag, 25. April 2013
Berlin – „Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland leisten einen unersetzbar wertvollen Beitrag für die gesamte Gesellschaft. Sie engagieren sich tagtäglich im hohen Maße für ihre Patienten. Dabei werden die Rahmenbedingungen immer schwieriger.“ Darauf verwies der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, heute in Berlin beim offiziellen Start der Kampagne „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“.
Die auf mehrere Jahre angelegte Kampagne solle ein realistisches Bild vom Berufsstand zeigen, hieß es vonseiten der KBV. Sie solle den besonderen Wert ärztlicher Arbeit deutlich machen und damit auch einen Beitrag gegen den drohenden Ärztemangel leisten.
Start ist am 26. April. Ein TV-Spot kurz vor der „Tagesschau“ bildet den Auftakt für eine Kampagne, mit der die Kassenärztliche Bundesvereinigung das Bild der Ärzte in der Öffentlichkeit verbessern will. Bei denen stößt die Aktion auf große Resonanz.
Der offizielle Startschuss fällt am 26. April um 19.58 Uhr mit einem TV-Spot direkt vor der „tagesschau“. Den Spot strahlen auch in den nächsten beiden Wochen ARD und ZDF vor den Abendnachrichten aus. Ab Ende April werden in fast 250 Städten Großflächenplakate mit den Gesichtern von Haus- und Fachärzten zu sehen sein. Medial begleiten die Kampagne zusätzlich verschiedene Publikationen, Anzeigen, ein Kinospot und eine eigens eingerichtete Website www.ihre-aerzte.de mit einer Vielzahl von Informationen.
Die Bundesärztekammer (BÄK) erklärte, sie unterstütze die Kampagne ausdrücklich. „Ärztinnen und Ärzte leisten täglich sehr gute Arbeit. Deshalb ist auch die große Mehrheit der Menschen persönlich sehr zufrieden mit ihrem Arzt“, betonte BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery. Pauschalvorwürfe der Krankenkassen hätten aber den Berufsstand in der Öffentlichkeit in Misskredit gebracht. Das könne man nicht hinnehmen.
Die Kampagne „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“ soll fünf Jahre lang laufen. Sie wurde in Abstimmung mit den Kassenärztlichen Vereinigungen auf den Weg gebracht, die sie durchweg befürworten, wie eine Umfrage des Deutschen Ärzteblatts ergab.
© EB/Rie/aerzteblatt.de
Deutsches Ärzteblatt print
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.