Techniker Kasse bietet neue Patientenquittung
Montag, 29. April 2013
Hamburg – Eine neue Form der Patientenquittung hat die Techniker Krankenkasse (TK) entwickelt. Sie hat dazu rund 10.000 Fachbegriffe von A wie Apherese bis Z wie Zytostatikum in patientenverständliche Kurzbeschreibungen übersetzt. Versicherte der TK können sich bei der Kasse melden und erhalten diese dann auf dem Postweg.
Eine Tabelle zeigt die Informationen zum Datum des Arztbesuchs, den abgerechneten Positionen und dem als Orientierungswert ausgewiesenen Honorar des Arztes. Außerdem können Versicherte die gestellten Diagnosen anfordern. „Der Blick in die eigene Patientenquittung ist somit ein übersichtlicher und verständlicher Auszug aus der Krankengeschichte, der sowohl über erbrachte Leistungen als auch deren Kosten informiert“, meint Markus Jochem, Versorgungsexperte bei der TK.
Ziel sei, den Patienten zum „Gesundheitsexperten in eigener Sache“ zu machen, so Jochem. Die Quittung enthält alle Arztbesuche, die länger als ein halbes Jahr zurückliegen. Grund für den Zeitverzug ist, dass die Kassenärztlichen und -zahnärztlichen Vereinigungen erst sechs bis neun Monate nach der Behandlung die Abrechnungsdaten zur Verfügung stellen können. Dementsprechend erhält der Versicherte seine Daten erst zwei bis drei Quartale nach dem Arztbesuch. Die TK-Patientenquittung reicht maximal 18 Monate zurück.
Die neue Patientenquittung ersetzt das bestehende Verfahren, bei dem der Versicherte Einzelfallnachweise anfordern konnte, die sehr fachlich und mit bis zu 50 Seiten sehr umfangreich waren. © hil/aerzteblatt.de
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