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Ministerin Tack: Ärzte im ÖGD in den Tarifvertrag für Ärzte aufnehmen

Dienstag, 30. April 2013

Potsdam – Die brandenburgische Gesundheitsministerin Anita Tack (Die Linke) hat die Bedeutung des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung betont. „Der ÖGD ist neben der ambulanten und stationären Versorgung die dritte tragende Säule des Gesundheitswesens“, sagte sie auf dem 63. wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes Ende April in Berlin.

Als Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder versicherte Tack, dass es den Ländern ein Anliegen sei, den ÖGD zu stärken. „Wir stellen fest, in den Gesundheitsämtern der Länder sind inzwischen viele Stellen für Fachärztinnen und Fachärzte unbesetzt“, so die Ministerin. Dieser Trend dürfe nicht anhalten, nötig sei unter anderem, die Ärzte besser zu bezahlen. „Das Land Brandenburg setzt sich dafür ein, dass die Ärzte des ÖGD in den Tarifvertrag der Ärzte aufgenommen werden“, so Tack.

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Sie wies darauf hin, dass die Anforderungen an den ÖGD in den vergangenen Jahren ständig gestiegen seien. Es seien neue Überwachungs- und neue Beratungsaufgaben hinzugekommen. Außerdem stelle die demografische Entwicklung den Dienst vor neue Herausforderungen. „Wir müssen jetzt den Weg ebnen für die flächendeckende gesundheitliche Versorgung der Zukunft, in einer älter werdenden Gesellschaft, die keine Regionen zurücklässt und die Akteure vor Ort stärkt“, sagte sie. © hil/aerzteblatt.de

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