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Aktionstag für faires praktisches Jahr in Frankfurt

Dienstag, 14. Mai 2013

Frankfurt/M. – Zu einem Aktionstag für ein faires praktisches Jahr (PJ) im Medizinstudium ruft die Fachschaft Medizin der Goethe-Uni Frankfurt auf. Am 16. Mai soll ein Infostand ab 12:30 Uhr vor den Hörsälen am Frankfurter Universitätsklinikum über die aktuelle Situation der PJ-Studierenden in Frankfurt aufklären. Ab 16:30 Uhr wollen die Studierenden in der Frankfurter Innenstadt demonstrieren. Zu den Kernforderungen zählen der Erhalt des Studientags und eine Aufwands­entschädigung mit dem Höchstsatz von 597 Euro im PJ.

Aufgrund des hohen unbezahlten Arbeitsaufwandes in Kliniken seien bislang viele PJ-Studierende gezwungen, in den Abendstunden und am Wochenende arbeiten zu gehen, hieß es aus der Frankfurter Fachschaft Medizin.

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Die Studierenden hatten auf zwei Vollversammlungen Ende April ihre gemeinsamen Forderungen beschlossen. Der Ärztliche Direktor der Kliniken Bad Homburg, Volker Lischke, hatte überraschend auf der Vollversammlung am 24. April erklärt, seine Klinik sei bereit, künftig den Höchstsatz von 597 Euro zu zahlen. „Wir hoffen, die anderen Lehrkrankenhäuser werden diesem Beispiel folgen und rasch die finanzielle Anerkennung der Leistung im PJ einführen.“, sagte Lars Dutschke, Mitglied im Fachschaftsrat.

Der Marburger Bund, der Hartmannbund, die Gewerkschaft Verdi und der AStA der Goethe-Uni Frankfurt unterstützen die Studierenden in ihrem Anliegen. Eine von der Fachschaft Medizin eingerichtete Onlinepetition mit den Forderungen der Studierenden erreichte bisher bereits knapp 2.000 Unterstützer. © hil/aerzteblatt.de

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