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Impfung gegen Borreliose – erste klinische Tests erfolgreich

Mittwoch, 15. Mai 2013

Tübingen – Die Phase I und II einer Studie mit einem Impfstoffkandidaten gegen Borreliose stimmt hoffnungsvoll und berechtigt zu weiteren Untersuchungen. Das berichtet das Institut für Tropenmedizin des Universitätsklinikums Tübingen im Journal The Lancet Infectious Diseases (doi:10.1016/S1473-3099(13)70110-5).

Das Institut hatte in den vergangen beiden Jahren klinische Studien betreut, die die Verträglichkeit sowie die Entwicklung der Immunität eines noch nicht zugelassenen Impfstoffes gegen Borreliose untersucht.

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An insgesamt vier Zentren in Österreich und Deutschland lief eine Phase-I- und –II-Studie mit insgesamt 300 Probanden. Ziel war, die Sicherheit und Immunogenität eines neuen Impfstoffkandidaten gegen Borreliose zu untersuchen. Die Impfung mit sogenannten Outersurfaceprotein A (OspA) verschiedener Borrelienstämme hatte in präklinischen Versuchen vor der Borreliose geschützt und beim Menschen eine Antikörperantwort hervorgerufen.

In der Studie testeten die Wissenschaftler verschiedene Konzentrationen und Formulierungen des Antigens. Die Probanden haben die Impfung laut dem Lancetbericht gut vertragen Antikörper gegen den Impfstoff entwickelt.

„Die Studien haben die Voraussetzung geschaffen, dass die Impfung weiter entwickelt werden kann. Ob die Impfung tatsächlich vor einer Erkrankung beim Menschen schützt, erfordert weitere Untersuchungen, die in Kürze beginnen werden“, hieß es aus Tübingen. © hil/aerzteblatt.de

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