1.757 News Hochschulen

Hochschulen

Partikeltherapie in Marburg bleibt Hängepartie

Donnerstag, 16. Mai 2013

Wiesbaden – Für die Partikeltherapie am privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg ist noch keine Lösung in Sicht. Ob sie überhaupt beginnen kann, bleibt damit weiter unklar. „Es gibt nach wie vor intensive Gespräche zwischen allen Beteiligten“, berichtete die zuständige hessische Ministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) gestern auf Antrag der SPD im Wissenschaftsausschuss des hessischen Landtags. „Aber es gibt noch keine Ergebnisse.“

Das Land hat dem Betreiber Rhön Klinikum AG bis Ende dieses Jahres  Zeit gegeben, um die beim Verkauf des Uniklinikums vereinbarte Partikeltherapie in Marburg doch noch zum Laufen zu bringen. Rhön muss deshalb bereits vier Millionen Euro Vertragsstrafe zahlen. Im Gespräch ist auch, die Anlage künftig gemeinsam mit der Uni Heidelberg zu betreiben, am dortigen Deutschen Krebsforschungszentrum wird die Technik schon seit längerem genutzt.

Anzeige

Derzeit testet der Hersteller Siemens in Marburg die Partikeltherapie. Das Unternehmen habe noch keinen Antrag gestellt, die Anlage nach Ende der Forschungen abzubauen, sagte Kühne-Hörmann. Rhön Klinikum hatte angezweifelt, dass die Partikeltherapie in Marburg aufgrund der Patientenzahlen wirtschaftlich sei. © dpa/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
1.757 News Hochschulen

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in