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Kliniken befürchten bürokratischen Hürdenlauf bei der Finanzhilfe

Donnerstag, 16. Mai 2013

Landshut – Eine schnelle, unbürokratische und vollständige Verteilung der Finanzhilfe für die Kliniken hat die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) gefordert. „Wenn die Bundesregierung den Krankenhäusern mit 1,1 Milliarden Euro helfen will, dann muss sie auch sicherstellen, dass genau dieser Betrag bei den Häusern ankommt“, forderte der BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein auf einer Tagung der Geschäftsführer und Vorstände bayerischer Krankenhäuser der Schwerpunkt- und Maximalversorgung heute in Landshut.

Anstelle von langwierigen und strittigen Verhandlungen in den 16 Bundesländern, wie es der Kabinettsbeschluss vorsehe, müsse die Politik die Höhe von Vergütungszuschlägen konkret festlegen. Das gelte vor allem für den Versorgungszuschlag, mit dem die Kliniken in den kommenden beiden Jahren 750 Millionen Euro erhalten sollen. „Es wäre fatal, wenn darüber wochenlang diskutiert und verhandelt wird und irgendwann im Herbst eventuell Schiedsstellen mit ungewissem Ausgang für die Krankenhäuser entscheiden müssen“, so Hasenbein.

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„Wenn man Soforthilfen beschließt, muss man auch dafür sorgen, dass sie sofort wirksam werden“, so der BKG-Geschäftsführer. Wichtig sei außerdem das Hilfspaket zeitlich umzuverteilen. Es sei unverständlich, dass die Politik in dem zweijährigen Programm die größere Entlastung erst für 2014 vorsehe, hieß es aus Landshut.

Die Klinikmanager wiesen im Übrigen darauf hin, dass die Förderung für die Kliniken zwar eine Hilfe sei, aber ihre Probleme nicht löse. „In der Medizinersprache würde man sagen, die Schmerzen werden gelindert, aber die Krankheit ist nicht geheilt“, sagte Hasenbein.

Das Hilfspaket sei aber nicht durchgehend schlecht: Dass sich die Erlössteigerungen der Kliniken künftig an der Kostenentwicklung orientieren sollen, sehen die Klinikmanager laut der BKG als „ein wichtiges Signal“. © hil/aerzteblatt.de

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