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Fresenius Medical Care: Verhaltender Optimimus

Freitag, 17. Mai 2013

Frankfurt/Main – Der Dax-Konzern Fresenius Medical Care (FMC) erwartet wegen der Haushaltskürzungen in den Vereinigten Staaten kein einfaches Jahr. Der Chef des auf Nierenwäsche spezialisierten Unternehmens, Rice Powell, rechnet daher für 2013 nur noch mit einem Konzernergebnis in der unteren Hälfte des bislang angegebenen Korridors zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden US-Dollar. Das sagte er gestern auf der FMC-Hauptversammlung in Frankfurt. Der Umsatz soll um mehr als sechs Prozent auf gut 14,6 Milliarden Dollar steigen.

Schon 2011 hatten die USA eine neue Pauschalvergütung für die Dialysebehandlung eingeführt und die Vergütung um zwei Prozent gekürzt. In diesem Jahr muss FMC nun eine weitere Reduzierung um zwei Prozent in Folge der allgemeinen Haushaltskürzungen in den USA hinnehmen. Im ersten Quartal hatten bereits höhere Kosten und Einsparungen im größten FMC-Markt die Dialysetochter des Medizinkonzerns Fresenius ausgebremst.

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Nach Bestwerten bei Umsatz und Ergebnis konnten sich die Aktionäre aber über die 16. Dividendenerhöhung in Folge freuen. Sie bestätigten die um neun Prozent gestiegene Dividende je Stammaktie von 0,75 Euro. Zudem sollen für bis zu 385 Millionen Euro eigene Aktien zurückgekauft werden. Der Rückkauf startet nach der Hauptversammlung.

© dpa/aerzteblatt.de

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