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Fünf Forderungen der Kliniken an die Politik

Freitag, 24. Mai 2013

Heidelberg/Berlin – Das geplante Krankenhaus-Hilfspaket der Bundesregierung mit Zuschüssen von rund 1,1 Milliarden Euro für die rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht annähernd kostendeckend. Außerdem löst es keine grundlegenden Probleme der Krankenhäuser, sondern gleicht nur bereits vorgesehene Kürzungen aus. Das kritisierten 15 Krankenhäuser der Region Rhein-Neckar gestern in Heidelberg.

Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten Informationskampagne „Wir alle sind das Krankenhaus“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). „Sorgen Sie endlich für eine faire Krankenhausfinanzierung“, rief der Präsident der DKG und Sprecher der Geschäftsführung der Universitätsmedizin Mannheim, Alfred Dänzer, die Politik auf.

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Zusammen mit den übrigen Krankenhausgeschäftsführern und den Arbeitnehmervertretern der Region Rhein-Neckar formulierte er fünf Forderungen an die Politik:

  1. Zunächst müssten die 1,1 Milliarden Euro in voller Höhe bei den Krankenhäusern ankommen. Die Kliniken benötigten den Anteil für 2013 rasch.
  2. Der sogenannte Versorgungszuschlag müsse die Schwere des jeweiligen Falls berücksichtigen, um die Versorgung von schwerkranken Patienten nicht zu benachteiligen
  3. Die Finanzierung der Krankenhäuser sollte sich künftig an den tatsächlichen Kosten orientieren und die Steigerungen bei den Personal- und Sachkosten angemessen berücksichtigen
  4. Dringend erforderliche Investitionen in Bau und Ausstattung der Kliniken müssten erfolgen
  5. Die Politik müsse dafür sorgen, dass die Kliniken zusätzlich Geld für eine zunehmend komplexere und personalintensive Pflege erhielten.
© hil/aerzteblatt.de
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