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Deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen wird 20

Dienstag, 28. Mai 2013

Berlin – Anfang Juni vor 20 Jahren haben sieben Frauen und Männer die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen gegründet. Darauf hat das Hilfswerk in seinem Newsletter Ende Mai hingewiesen. Der gemeinnützige Verein ist seitdem Teil des internationalen Netzwerks von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen. Heute zählt die deutsche Sektion rund 400 ordentliche Mitglieder und rund 9.000 Fördermitglieder. Hauptsitz der deutschen Sektion ist Berlin.

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens veranstaltete Ärzte ohne Grenzen eine Konferenz zu dem Thema „20 Jahre deutsche Außenpolitik aus humanitärer Sicht“. Damit wollte die Organisation auf ein Problem aufmerksam machen, das aus ihrer Sicht immer dringlicher wird: Wenn Militär und Politik die Nothilfe für eigene Zwecke missbrauchen, bringt das humanitäre Helfer in Gefahr!

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Ärzte ohne Grenzen hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Ländergrenzen hinweg medizinische Nothilfe zu leisten, wenn in Kriegsgebieten oder nach Naturkatastrophen das Leben vieler Menschen bedroht ist. Allen Opfern will die Organisation Hilfe gewähren, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen und religiösen Überzeugungen.

Ärzte ohne Grenzen betrachtet sich als neutral, unparteiisch und frei von bürokratischen Zwängen. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Ärzte ohne Grenzen überwiegend aus privaten Spenden. 1999 erhielt die Internationale Organisation den Friedensnobelpreis für ihre Pionierarbeit im humanitären Bereich auf allen Kontinenten.

Ärzte ohne Grenzen ist eine private Hilfsorganisation und wurde 1971 von einigen französischen Medizinern und Journalisten unter dem Namen Médecins Sans Frontières gegründet. Das Hilfswerk ist heute ein weltweites Netzwerk aus 23 Mitgliedsverbänden. © hil/aerzteblatt.de

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