Ärzteschaft

Patientenakten zu Medikamententests werden gesichert

Freitag, 31. Mai 2013

Schwerin – Die Patientenakten zu den umstrittenen Medikamententests westdeutscher Pharmakonzerne in der DDR sollen in Mecklenburg-Vorpommern gesichert werden. Das Gesundheitsministerium habe dazu Kontakt mit der Krankenhausgesellschaft des Landes und mit den Kliniken aufgenommen, sagte Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag im Landtag. Sie forderte den Bund auf, die Feder­führung für eine flächendeckende Studie zu dem Thema und auch die Kosten zu übernehmen.

Für die nächste Gesundheitsministerkonferenz kündigte sie dazu einen gemeinsamen Antrag Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs an. Schwesig sagte, wenn es Tests ohne Zustimmung und umfassende Aufklärung der Patienten gegeben haben sollte, sei das ein Skandal, der dringend aufgeklärt werden müsse. © dpa/aerzteblatt.de

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