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Steinbrück holt Lauterbach in sein Wahlkampfteam

Mittwoch, 5. Juni 2013

Berlin – Das Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nimmt weiter Gestalt an. Am Mittwoch stellte er in Berlin den Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, die Bremer Integrationsforscherin Yasemin Karakasoglu für den Bereich Bildung und Wissenschaft und Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig die Themen Energie und Umwelt als weitere Mitglieder vor. In der kommenden Woche soll das sogenannte Kompetenzteam dann komplettiert werden. 

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Der Bundestagsabgeordnete Lauterbach übernimmt im Wahlkampfteam den Bereich Gesundheit und Pflege. Der 50-Jährige will ein „Gesundheitssystem mit weniger Zwei-Klassen-Medizin, mehr Prävention, mehr Hausärzten und mehr Sicherheit für die Patienten“.

Lauterbach im Schattenkabinett

Wird Karl Lauterbach als Bundesminister für Gesundheit zusammen mit dem Präsidenten der Bundesärztekammer im Mai 2014 in Düsseldorf den nächsten Deutschen Ärztetag eröffnen? So weit ist der Mann mit der Fliege und der blutdruckerhöhenden Wirkung auf viele Ärztinnen und Ärzte noch lange nicht.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion bemängelte, dass die Bundesregierung in dem von ihr ausgerufenen Jahr der Pflege „nichts gemacht hat außer einer privaten Zusatzversicherung“. Die Themen Pflege und Gesundheit spielten für die Menschen eine zentrale Rolle und würden von der SPD auch im Wahlkampf hervorgehoben, sagte Lauterbach in Berlin.

Mit der Aufnahme in das SPD-Wahlkampfteam legt Lauterbach sein Amt als Aufsichtsratsmitglied der Rhön-Klinikum AG nieder, wie der Klinikkonzern mitteilte. © dpa/aerzteblatt.de

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Senbuddy
am Freitag, 7. Juni 2013, 16:15

Ein heimlicher Wahlkämpfer...

Ach Du meine Güte ! Jetzt hat sich Herr Steinbrück als Personalverantwortlicher aber wirklich völlig abqualifiziert.

Den ewig nervenden Lauterbach auszuwählen ist ja so ziemlich das dümmste, was er machen konnte. Da wäre ja Elke Ferner noch qualifizierter gewesen. Oder er hätte sogar lieber die Ex-Kommunistin Ulla Schmidt nochmal fragen sollen. Aber den ?

Eine Hoffnung gibt es ja noch: Falls Rot-Grün scheitert, wird Lauterbach vielleicht nach der Wahl endlich mal etwas weniger im Rampenlicht stehen. Das wäre der einizige positive Effekt dieser Personalauswahl. Man kann es nur hoffen.

Und falls es zu einer großen Koalition kommt, wird Angela Merkel hoffentlich auch dafür sorgen, dass das Gesundheitministerium bei der Union bliebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie diesen Quertreiber mit seinen ulkigen Ideen in künftigen Kabinettssitzungen ertragen will. Jens Spahn ist mir auf einmal sehr sympathisch !

Vielleicht schafft Herr Steinbrück es auf die Art ja auch, die Mehrheit der Wähler wieder in die schwarz-gelben Arme zu treiben. Es kommt einem manchmal fast so vor, als ob er im Stillen ein heimlicher Wahlkämpfer für die Gegenseite ist.

Viele Grüße
S.
Patroklos
am Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:35

Gut so.

Endlich jemand, der in Bezug auf das Gesundheitssystem deutliche Positionen einnimmt und diese auch gegen grosse Widerstände sehr gut vertreten kann.
Bestimmte Tatsachen innerhalb des Gesundheitssystems einfach auszublenden wird mit ihm nicht mehr so leicht sein.
doc2011
am Donnerstag, 6. Juni 2013, 11:17

Ideologie

Solange Ideologie das Handeln bestimmt und nicht der Verstand , kann es werden wer will!
Eine Lösung wird nicht in Sicht sein.
Hier hört ein Praktiker hin!!!



doc.nemo
am Donnerstag, 6. Juni 2013, 09:19

Eindeutig!

Jetzt ist es sicher, zweifelsfrei, unübersehbar: Steinbrück will gar nicht Kanzler werden!
Henry I
am Mittwoch, 5. Juni 2013, 21:07

Flaschen, leere

Da hat Steinbrück ja nun beinahe alle Flaschen der Republik um sich versammelt...

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