Studentenwerk fordert Bund-Länder-Programm für Wohnheimplätze
Montag, 10. Juni 2013
Berlin – Ein gemeinsames Bund-Länder-Förderprogramm für 25.000 zusätzliche preisgünstige Wohnheimplätze für Studierende hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) gefordert. „Die Zahl der Studierenden stieg in den vergangenen zehn Jahren um fast 25 Prozent, die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze aber lediglich um drei Prozent“, sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde bei einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Anfang Juni in Berlin.
Er betonte, die Studierendenzahlen würden mindestens bis 2020 auf hohem Niveau bleiben und der Druck auf die Wohnungsmärkte in vielen Hochschulstädten noch weiter steigen. Deshalb sollten Bund und Länder rasch handeln.
Der Bau der Wohnungen wird laut dem DSW rund 1,5 Milliarden Euro kosten. Bund und Länder sollten rund 660 Millionen Euro zusteuern. Das entspräche einer Förderung wie in Bayern, wo die Landesregierung Studentenheimwohnungen mit rund 26.000 Euro fördere. „Nur mit öffentlicher Förderung sind preisgünstige Mieten möglich“, betonte Meyer auf der Heyde. © hil/aerzteblatt.de
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