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Verband beklagt Unterversorgung von Schmerzpatienten

Freitag, 14. Juni 2013

Berlin – Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten (BVSD) in der Schmerz- und Palliativmedizin hat eine Unterversorgung von Schmerzpatienten kritisiert. Patienten mit chronischen Schmerzen würden in großen Teilen Deutschlands weiter im Stich gelassen, erklärte der Verband heute in Berlin.

Nach seinen Angaben besitzen nur rund 1.000 qualifizierte Schmerzmediziner eine Kassenzulassung im ambulanten Bereich. Nach epidemiologischen Schätzungen gibt es in Deutschland mindestens acht Millionen Menschen mit behandlungsbedürftigen chronischen Schmerzen.

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Die sehr zeitaufwendige Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen müsse deshalb durch eine besondere Förderung geschützt und weiterentwickelt werden, erklärte der BVSD-Vorsitzende Joachim Nadstawek. Notwendig sei eine Art Schutzraum für die Schmerztherapie.

Andernfalls werde sich die Versorgungslage von chronischen Schmerzpatienten auch durch den fehlenden Nachwuchs von ausgebildeten Therapeuten weiter verschlechtern. © kna/aerzteblatt.de

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