Vermischtes

Kreativität am Arbeitsplatz fördert Gesundheit und Leistung

Dienstag, 18. Juni 2013

Berlin – Arbeitgeber sollten die Kreativität ihrer Mitarbeiter gezielt fördern. Das erhöht die Zufriedenheit der Belegschaft und hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Von einer entsprechenden Studie berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeits­medizin (BAuA) unter dem Titel „Kreativität und Gesundheit im Arbeitsprozess – Studie zu kreativitätsförderlicher Arbeitsgestaltung in der Wirtschaft“.

Eine Online-Umfrage bei 830 Erwerbstätigen aus verschiedenen Branchen und Unter­nehmen zeigte: Sind Arbeitsbedingungen zum Beispiel durch Lernanforderungen positiv und Handlungsspielräume vorhanden, wirkt sich das positiv auf die Leistung der Beschäf­tigten aus. Sie sind motiviert und kreativ. Negative Arbeitsbedingungen und mangelnde Ressourcen verschlechterten dagegen das psychische Befinden.

Anzeige

Die Wissenschaftler entwickelten und evaluierten im Anschluss an die Online-Befragung eine Interventionsmethode: Sogenannte CreateHealth-Zirkel können danach Kreativität, Gesundheit und Leistung der Beschäftigten fördern.

Der CreateHealth-Zirkel besteht aus einem Kreativitätstraining und fünf Themen­sitzungen, in denen die Teilnehmer gemeinsam über betriebliche Schwachstellen und Verbesserungspotenziale diskutieren. Die Teilnehmer sollten dabei gemeinsam Maßnahmen entwickeln, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Ein Training für Führungskräfte flankiert den Zirkel.

Laut den Wissenschaftlern verbesserte sich damit nicht nur die Kreativität und damit die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, sondern auch das psychische und körperliche Befinden. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Vermischtes

Nachrichten zum Thema

02.12.16
Diabetesrisikotests beeinflussen nicht den Lebensstil
Cambridge – Mit Hilfe genetischer Tests können Ärzte Menschen ihr Risiko, Diabetes Typ 2 zu entwickeln, vorhersagen. Jedoch ändert auch dieses Wissen nichts an der Motivation, seinen Lebensstil zu......
02.12.16
Berlin – Sollte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) künftig – wie bei Impfungen – auch für die medikamentösen Prophylaxen aufkommen? Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht sich derzeit für......
30.11.16
Berlin – Die Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 317 Millionen Euro für Gesundheitsförderung und Prävention ausgegeben. Das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem aktuellen......
30.11.16
Ärzte rufen zu Anstrengungen bei HIV-Prävention auf
Berlin – Die erfolgreiche Präventionsarbeit gegen die Ausbreitung von HIV in Deutschland muss weitergehen. Dazu hat die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer (BÄK), Martina Wenker, aufgerufen. „Aids......
29.11.16
BKK Gesundheits­report: Entscheidungs­spielraum hält gesund
Berlin – Die Grippewelle 2015 hat ihre Spuren im Gesundheitsbericht der Betriebskrankenkassen (BKK) hinterlassen, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Atemwegserkrankungen sind wieder auf Platz zwei......
25.11.16
Diabetes@work: Vorschläge für eine gesunde Arbeitswelt
Berlin – Gesundheitsprävention gestaltet sich zunehmend als zentrale Herausforderung in der Arbeitswelt. Denn immer häufiger erkranken Menschen bereits im berufstätigen Alter. Um die Öffentlichkeit......
24.11.16
Birmingham – Viele Schlaganfälle könnten verhindert werden, wenn entscheidende Risikofaktoren konsequenter behandelt würden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Birmingham. In PLOS......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige