Ärzteschaft

Neues Webportal soll Mediziner in der Krebsforschung unterstützen

Dienstag, 2. Juli 2013

Stuttgart – Ein neues Webportal namens „Granatum“ soll Ärzte und Grundlagen­wissen­schaftler in der Onkologie unterstützen. Die offen zugängliche IT-Plattform stellt Wissen über Methoden und bereits bekannte Wirkstoffe in der Krebsforschung zur Verfügung.

Anzeige

Entwickelt hat „Granatum“ das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, die Europäische Kommission unterstützt das Projekt. Die Forscher können über das Portal auf Daten zugreifen, die sie benötigen, um komplexe Experimente im Bereich der Krebs-Chemoprävention vorzubereiten und Vorstudien auf Basis großer, bereits verfügbarer Datenquellen anzulegen. Sie können außerdem ihr Wissen und experimentelles Datenmaterial gemeinsam erarbeiten und nutzen, kombinieren und so neue Erkenntnisse schneller gewinnen.

Über die Vernetzung und die Datenbereitstellung hinaus bietet die Plattform Werkzeuge zur Simulation von Wirkstoffen – zugeschnitten auf spezifische Anwendungsfelder und Krankheitsbilder.

„Das Portal vernetzt die biomedizinische Forschung über Ländergrenzen hinweg, erleichtert den wissenschaftlichen Austausch und erlaubt erstmalig eine gemeinschaftliche Hypothesenbildung und Überprüfung von möglichen Wirkstoffen“, erläuterte Wolfgang Prinz, Projektkoordinator und stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer FIT, die neuen Möglichkeiten, die Granatum biete. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Ärzteschaft

Nachrichten zum Thema

19.05.16
Brüssel – Sechs Wochen vor Ablauf der Zulassung für den Unkrautvernichter Glyphosat haben sich die EU-Staaten nicht auf eine gemeinsame Position einigen können. Damit ist weiterhin offen, ob das......
04.05.16
Berlin – Nach Lieferengpässen in den Jahren 2014 und 2015 ist das Krebsmedikament Melphalan (Alkeran) seit Mitte April wieder nicht in ausreichender Menge verfügbar. „Medikamente, die nicht mehr dem......
07.07.15
Leipzig – Die Techniker Krankenkasse (TK) übernimmt künftig die Kosten der Sporttherapie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) für krebskranke Kindern und Jugendliche. „Wir freuen uns sehr über diese......
10.06.15
Brustkrebs­diagnostik: Neue Methode weist Tumor über Urin nach
Freiburg – Kurze RNA-Moleküle, die im Zellkern den Stoffwechsel von Krebszellen regulieren, werden teilweise über die Nieren im Urin ausgeschieden. Dort könnten sie ein Marker für die Diagnose von......
01.06.15
Mumbai – Bei Patienten mit Mundbodenkarzinom wird häufig auch dann eine Ausräumung der Halslymphknoten vorgenommen, wenn klinisch keine Hinweise auf Lymphknotenmetastasen bestehen. Der Nutzen dieser......
21.05.15
Multiples Myelom: Adoptiver Zelltransfer erzielt langfristige Remissionen
Baltimore –. T-Zellen aus dem Knochenmark der Patienten, die im Labor aktiviert und dann den Patienten re-infundiert wurden, haben in einer Pilotstudie in Science Translational Medicine (2015; 7:......
19.05.15
Berlin – Die Analyse von DNA und RNA – also von Nukleinsäuren – und weitere molekularbiologische Analysen an Blut haben das Potenzial, in den nächsten Jahren zu einer neuen wichtigen Methode in der......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige