Vermischtes

Deutsche wollen lieber zu Hause gepflegt werden

Dienstag, 30. Juli 2013

Wiesbaden – Im Pflegefall wollen die Deutschen am liebsten in den eigenen vier Wänden bleiben und nicht ins Pflegeheim oder zu Verwandten ziehen. Das ergab eine repräsen­tative Umfrage im Auftrag der R+V Versicherung. Demnach gaben mehr als 70 Prozent der Befragten an, einen ambulanten Pflegedienst zu bevorzugen, der sie zu Hause versorgt. Einen Umzug ins Pflegeheim wünscht sich hingegen aktuell nur knapp ein Drittel (30,4 Prozent).

„Die Umfrage zeigt, welch herausragenden Stellenwert die häusliche Pflege hat“, so Tillmann Lukosch, Vorstandsmitglied der R+V Krankenversicherung AG. So ergab die Untersuchung, dass sich ebenfalls gut 70 Prozent der Befragten wünschen, in den eigenen vier Wänden vom Partner gepflegt zu werden, wobei Männer (75,6 Prozent) diese Variante deutlich stärker in Betracht ziehen als Frauen (66,3 Prozent). Von Kindern oder Angehörigen zu Hause gepflegt zu werden, können sich immerhin 54,6 Prozent der Befragten vorstellen.

Anzeige

Auch die Pflege durch eine mit im Haushalt wohnende Pflegekraft kommt für gut die Hälfte der Deutschen (50,8 Prozent) in Betracht. „Gerade hierbei sollte aber jeder frühzeitig klären, wie externe Hilfe – zum Beispiel durch einen mobilen Pflegedienst oder eine Pflegekraft – langfristig zu finanzieren ist“, so Lukosch. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

H.-D. Falkenberg
am Mittwoch, 31. Juli 2013, 12:50

Deutsche wollen lieber zu Hause gepflegt werden.

Dieser Wunsch ist bekannt und wird immer wieder durch neue Studien belegt. Es ist un endgültig der Zeitpunkt gekommen, Möglichkeiten der Finanzierung der häuslichen Pflege zu diskutieren, die über die Pflegeversicherung hinaus gehen. So z.B. bei Eigentum die sog. "Umkehrhypothek". Bei den Niedrigstzinsen eine adäquate Variante.
5.000 News Vermischtes

Nachrichten zum Thema

25.05.16
Neue Auswertung von Pflege-TÜV-Daten zeigt Unterschiede zwischen Einrichtungen
Gütersloh – Eine Neuauswertung von Daten des sogenannten Pflege-TÜV hat die Bertelsmann Stiftung zusammen mit Dachverbänden von Patienten- und Verbraucherorganisationen vorgelegt. Im Rahmen des......
19.05.16
Saarbrücken – Die rund 400 sogenannten Pflegestützpunkte in Deutschland sind eine wichtige Hilfe für Pflegebedürftige und Angehörige. Sie leiden aber zum Teil unter unklaren Vorgaben und unter......
11.05.16
Pflegeberufe müssen attraktiver werden
Berlin – Die Pflegeberufe aufzuwerten und langfristig attraktiv zu gestalten, fordern Pflegeorganisationen, Gewerkschaften und Arbeitgeber. „Wir brauchen mehr Wertschätzung für die hochfachliche und......
10.05.16
Versorgung von Wunderkrankungen kostet acht Milliarden Euro
Berlin – Die Zeit vom ersten Arztkontakt bis zu einer akkuraten Diagnosestellung einer Wunderkrankung ist mit durchschnittlich 3,9 Jahren zu lang. Das kritisierte der Direktor des Instituts für......
29.04.16
Kiel – Wegen vermuteten Sozialbetrugs haben Ermittler bei Razzien in 110 Pflegeheimen und Kliniken zahlreiche Unterlagen wie etwa Dienstpläne beschlagnahmt. „Es geht um den Verdacht, dass Pflegekräfte......
29.04.16
Pflege: Charité und Verdi unterzeichnen Tarifvertrag
Berlin – Mehr Schwestern und Pfleger für die Charité: Vertreter von Europas größter Uniklinik und der Gewerkschaft Verdi haben in Berlin einen Tarifvertrag für die rund 14.000 Beschäftigten......
27.04.16
Dritte Stufe der Pflegereform: Modellkommunen sollen Pflegeberatung erproben
Berlin – Die Bundesregierung will die Kommunen in Deutschland bei der Pflege stärker einbinden. Das geht aus dem Referentenentwurf zum dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) hervor, der dem Deutschen......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige