Ärzteschaft

Statistisches Bundesamt: Einkommen von niedergelassenen Ärzten deutlich gestiegen

Freitag, 16. August 2013

Köln – Niedergelassene Ärzte haben die Erträge ihrer Praxen zwischen 2007 und 2011 deutlich steigern können. Das geht aus Erhebungen des Statistischen Bundesamts hervor. Danach stieg der Reinertrag je Arztpraxis, der dem Überschuss nach Abzug der Praxisaufwendungen vor Steuern und sonstigen Abgaben entspricht, in diesen vier Jahren um 21 Prozent auf durchschnittlich 234.000 Euro.

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gab es bei den Arzteinkommen je nach Fachrichtung große Unterschiede. Allgemeinarztpraxen verbuchten 2011 Reinerträge von durchschnittlich 181.000 Euro, Kinderarztpraxen brachten es auf 191.000 Euro, Orthopädie-Praxen auf 293.000 Euro und Praxen für Haut- und Geschlechtskrankheiten auf 249.000 Euro.

Den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zufolge gab es bei Zahnärzten und Psychotherapeuten mit eigenen Praxen ebenfalls Zugewinne. Die Reinerträge von Zahnarztpraxen stiegen von 2007 bis 2011 um zwölf Prozent auf 178.000 Euro. Bei Psychotherapeuten erhöhte sich der Reinertrag um 19 Prozent auf 68.000 Euro.

In der Erhebung zeigt sich außerdem, dass ein stark steigender Anteil der Einnahmen aus Abrechnungen mit Privatversicherungen stammt und damit zu den höheren Erträgen beitrug. Die Einnahmen aus privatärztlicher und sonstiger selbstständiger ärztlicher Tätigkeit je Praxis erhöhten sich bei Ärzten in dem betrachteten Zeitraum um etwa 32 Prozent auf 152.000 Euro pro Jahr.

Als richtiges Signal wertete der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundes­vereinigung (KBV), Andreas Köhler, die Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. Die ausgewiesenen Überschüsse für die Jahre 2007 bis 2011 bedeuteten einen jährlichen Zuwachs von vier Prozent. „Nach Abzug des Inflationsausgleiches konnten Vertragsärzte somit eine reale Steigerung von jährlich zwei Prozent erzielen. Ein Zuwachs in dieser Höhe ist nicht nur gerechtfertigt, sondern nach mehr als zwanzig Jahren strikter Budgetierung dringend erforderlich“, erklärte Köhler.

„Wenn wir junge Ärzte für die ambulante Versorgung gewinnen wollen, brauchen wir eine ausreichende Finanzierung. Deshalb sind die Zahlen des Statistischen Bundesamtes das richtige Signal.“

Der KBV-Vorstand wies außerdem darauf hin, dass der Überschuss oder Reinertrag einer Arztpraxis nicht mit dem Brutto- oder Nettoeinkommen eines Arbeitnehmers vergleichbar sei. Aus dem Überschuss zahlten die Ärzte nicht nur die Einkommensteuer von durchschnittlich rund 47.000 Euro, die Altersvorsorge von durchschnittlich etwa 18.000 Euro sowie die Kranken- und Pflegeversicherung von 8.000 Euro. Daraus müssten auch Investitionen bezahlt und Kredite getilgt werden, die die Ärzte aufnähmen, um den Praxisbetrieb zu finanzieren.

Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes zeigten darüber hinaus, dass in den Arztpraxen die Kosten für Personal, Miete, Heizung und Strom in den Jahren 2007 bis 2011 um 21 Prozent gestiegen seien. „Deshalb ist der Anstieg der Umsätze absolut gerechtfertigt“, sagte Köhler. Jahrelang sei der Kostenanstieg in den Praxen nicht ausreichend berücksichtigt worden. Das gelte im Übrigen auch für die zunehmende Zahl von Behandlungen aufgrund der veränderten Morbidität und der Verlagerung von Leistungen aus dem Krankenhaus in die Praxen niedergelassener Ärzte.

Der KBV-Vorstand wies zudem darauf hin, dass die Einkommenszuwächse zum großen Teil aus der privatärztlichen Versorgung stammten. Nur 69 Prozent der Einnahmen der Arztpraxen im Jahr 2011 resultierten aus der Behandlung von gesetzlich kranken­versicherten Patienten, obwohl rund 90 Prozent der Bundesbürger bei einer Kranken­kasse versichert seien. „Dies ist auch ein Grund dafür, dass die Einnahmen der Vertragsärzte bundesweit sehr unterschiedlich sind“, betonte Köhler.

Ein Sprecher des GKV-Spitzenverbandes erklärte, die jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigten deutlich, dass es insgesamt kein Einkommens­problem bei niedergelassenen Ärzten gebe. Wenn einzelne Arztgruppen oder Ärzte ein zu geringes Honorar erhielten, sei das ein Verteilungsproblem innerhalb der Ärzteschaft. „Die jetzt veröffentlichten Zahlen bestätigen, dass aus den Portemonnaies der Beitragszahler ein sehr anständiges Honorar zu den niedergelassenen Ärzten fließt“, sagte der Sprecher.

Über Validität und Interpretation der Daten zur Einkommenssituation der Vertragsärzte und –psychotherapeuten gab es in den letzten Jahren regelmäßig Streit. KBV und Krankenkassen warfen sich gegenseitig vor, die Ärzte arm beziehungsweise reich zu rechnen. Das wurde zuletzt bei einer Tagung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI) im November 2012 deutlich.

Einigkeit herrschte damals unter Experten am ehesten darüber, dass eine breitere Datenbasis wünschenswert wäre. Sowohl das Statistische Bundesamt wie das ZI können für ihre Auswertungen nur auf Datensätze von circa 4.000 Praxen zurückgreifen. Das Statistische Bundesamt muss sich zudem mit freiwilligen Auskünften begnügen, das ZI verlangt Testate von Steuerberatern. © afp/HK/Rie/aerzteblatt.de

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kairoprax
am Sonntag, 18. August 2013, 21:17

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts - es hat einer nachgelesen!


Danke Herr Kollege Schätzler!

Ihrer Darstellung kann man nur ansatzweise ablesen, wie lange Sie über der Destatis-Veröffentlichung gesessen haben. Ich selbst habe einen ganzen Sonntagvormittag gelesen und gestaunt, wie schnell und wie dumm man aus einer Reinerlösschätzung (Schätzung!) eine Honorarsteigerung im zweistelligen Bereich ableiten kann.
Ich teile Ihren Vorwurf, daß die KBV dieselben Zahlen genauso kritisch betrachten sollte, und daß das dann in die gerade laufenden Honorarverhandlungen einfließen muß.
Aber nicht nur das.
In Wahrheit zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts noch viel mehr. Sie decken das ganze Ausmaß der Schieflage im Honorarverteilungsmaßstab ebenso auf wie die Unfähigkeit oder Unwilligkeit aller Beteiligten, tatsächlich eine befriedigende Honorarsituation herzustellen. Es ist zynisch, eine Berufsgruppe, welcher der Nachwuchs wegen mangelnder finanzieller Zukunft wegbricht, vorzuführen, indem man zum Ausdruck brngt, wie gut es ihr doch finanziell eigentlich gehe.
Es wäre die Aufgabe der KBV, sich gegen diesen Zynismus zu wenden.
Es wäre die Aufgabe der GKV, endlich echte Verantwortung zu zeigen.
Es wäre die Aufgabe der Bundesregierung, zum ersten Mal seit fast 30 Jahren eine Reform des Gesundheitswesens zu initiieren, die diesen Namen ehrlich verdienen würde.
In gewisser Hinsicht wäre es auch die Aufgabe des Deutschen Ärzteblatts, sich als Organ der Ärzteschaft zu weigern, einen obskuren Artikel wie diesen auch noich mit dem Satz zu beginnen "Niedergelassene Ärzte haben die Erträge ihrer Praxen zwischen 2007 und 2011 deutlich steigern können ..."
Sie haben es schlicht und einfach nicht können!
Danke nochmal, Herr Schätzler,

Ihr
Karlheinz Bayer
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Sonntag, 18. August 2013, 17:01

"Alle Jahre wieder"?

'Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Statistischen Bundesamt in Deutschland ausging, dass alle Welt - einschließlich der Vertragsarzt-Einkommen - geschätzt würde.'

Kollege und KBV-Vorstand Dr. med. Andreas Köhler stellte sich erneut überrascht und überrumpelt wirkend der Presse. Ausgangsbasis war die umfangreiche www.destatis.de -Publikation vom 15.8.2013: „Statistisches Bundesamt - Fachserie 2 Reihe 1.6.1 - Unternehmen und Arbeitsstätten - Kostenstruktur bei Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psychologischen Psychotherapeuten 2011 - Artikelnummer: 2020161119004“
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/DienstleistungenFinanzdienstleistungen/KostenStruktur/KostenstrukturAerzte2020161119004.pdf;jsessionid=A8988734012BA446C4091D276CBFC429.cae3?__blob=publicationFile

Daraus hatte aber nicht etwa die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine zusammenfassende Darstellung erarbeitet, um faktenbasiert zu agieren. Sondern die KBV reagierte wieder einmal wie ein ‚Kaninchen‘ auf die ‚Schlange‘ einer äußerst schlagkräftigen Zusammenfassung der Destatis-Zahlen durch die GKV-Kassen. Deren Spitzenverband Bund (SpiBu) legte bereits am Folgetag ein
„Faktenblatt - Thema: Ärztliche Vergütung - 16.08.2013 - Pressestelle GKV-SV 1 - Durchschnittlicher Reinertrag - (Quelle: Destatis)“ der Öffentlichkeit vor:
• „2011: 166.000 Euro je Praxisinhaber
• 2007: 142.000 Euro je Praxisinhaber
• 2003: 126.000 Euro je Praxisinhaber“

Die „Verteilung der Einnahmen Praxis 2011“ wurden folgendermaßen skizziert: „69 % aus GKV – 28 % aus Privatpraxis (PKV, Arbeitgeber, private Haushalte) – 3 % aus sonstige Einnahmen (69 % der Gesamteinnahmen von 483.000 Euro aus GKV = 333.270 Euro /+17,7 %)“. Zum Vergleich dazu die „Verteilung der Einnahmen Praxis 2007 - 71 % aus GKV - 26 % aus Privatpraxis - 3 % aus sonstige Einnahmen (71% der Gesamteinnahmen von 399.000 Euro aus GKV = 282.290 Euro)“

„Einnahmen Arztpraxis insgesamt ohne MVZ Veränderung 2011 gegenüber
2007 in Tausend Euro - Veränderung 2011 gegenüber 2007 in Prozent
GKV +50 +18 % - Privatpraxis +30 +29 % - Sonstige +4 +29 % - insgesamt +84 +21 %.“

„Bei den Einnahmen aus selbstständiger ärztlicher Tätigkeit bei H a u s-Ärzten
2011: 79,3 % auf GKV – (18,4 %)* auf Privatpraxis – (2,2 %)* auf Sonstige
2007: 82 % auf GKV - 16 % auf Privatpraxis - 2,4 % auf Sonstige
2003: 83 % auf GKV - 15 % auf Privatpraxis - 2 % auf Sonstige“
unterliegen die GKV-Angaben dem Vorbehalt der geringen Zahlen, der fehlenden Repräsentativität und damit der Ungenauigkeit („*Unschärfe von 10-15 Prozent“).

Bei den „Arzteinkommen nach Arztgruppen je Praxisinhaber
(gesamte Einnahmen abzgl. Aufwendungen; Quelle: Destatis)“ relativieren sich die Zahlenangaben für den primärärztlichen Hausarztbereich:
„2011: 138.000 Euro – Allgemeinmediziner“
Zum Vergleich für die „Jahre 2003 - 2007 – 2011“ verdienten „Allgemeinmediziner 104.000 Euro - 116.000 Euro - 138.000 Euro“
Die „Facharzt Steigerungsrate“ im Vergleich von „2007 auf 2011“ betrug beim
„Allgemeinmediziner 18,9 %“ dazu in krassem Gegensatz beim „Augenarzt 34,7 % - Chirurg 33,7 % - Frauenarzt - 0,7 % - Hautarzt 19,3 % - HNO 2,7 % - Internist 16,4 % - Kinderarzt 12,9 % - Neurologe, Psychiatrie, ärztl. Psychotherapeuten 35,1 % - Orthopäde 3,7 % - Radiologe 14,7 % - Urologe 0,6 %“.
Quelle:
http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/presse/presse_themen/aerzteverguetung/Faktenblatt__Aerzte_Verguetung_2013-08-16.pdf

Zur Definition des Reinertrags von Arztpraxen verweise ich auf die Gesundheitsberichterstattung des Bundes vom 17.08.2013: „Zieht man die Summe der Aufwendungen von der Summe der Einnahmen ab, so erhält man den Reinertrag. Dieser wird jeweils je Praxis und je Praxisinhaber/-in ausgewiesen. Der Reinertrag stellt n i c h t den betriebswirtschaftlichen Gewinn der Praxis dar, da u.a. die Aufwendungen für Praxisübernahme (Ausgaben, die auf das Berichtsjahr entfallen und/oder Abschreibungen für das Berichtsjahr auf einen käuflich erworbenen Praxiswert) und Aufwendungen privater Natur für die Alters-, Invaliditäts-, Hinterbliebenen- und Krankenversicherung der Praxisinhaber und der Familienangehörigen, auch Beiträge zu Versorgungseinrichtungen für das Berichtsjahr nicht berücksichtigt werden.“

Aus meiner hausärztlichen Sicht kritisiere ich grundsätzlich das passive, rein reagierende Verhalten der KBV in der Honorarfrage. Es ist m. E. mittlerweile unerträglich, dass fortlaufend Argumentationen des GKV-Spitzenverbandes Bund kritiklos von der KBV übernommen werden. Bei derzeit laufenden Honorarverhandlungen mit dem SpiBu m ü s s e n Einkünfte aus n i c h t-vertragsärztlicher Tätigkeit unberücksichtigt bleiben, weil sie keinerlei Bezug zum körperschaftlich geregelten Aufgaben- und Finanzierungsgebiet der GKV-Kassen haben. Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind ja auch nicht für die GOÄ zuständig, sondern die Ärztekammern; welche wiederum niemals GKV-Honorar-Verhandlungspartner sein können.

Ein weiterer Aspekt der anti-vertragsärztlichen und speziell anti-hausärztlichen Meinungsmache wird gerne vergessen. Dadurch, dass ein Statistisches Bundesamt nur alle 4 Jahre eine Zahlenerhebung durchführt, erscheinen die Steigerungsraten immer 4-fach zu hoch. Eine GKV-Anteilsrechnung wird gar nicht erst durchgeführt. Von 2007 bis 2011 war bei den G e s a m t-Einkünften der H a u s ä r z t e ein j ä h r l i c h e r Anstieg von 4,725 Prozent zu verzeichnen. Bezogen auf den durchschnittlich 79,3 prozentigen GKV-Anteil in den Hausarztpraxen ist das aber nur ein jährlicher Zuwachs des Reinertrags von 3,747 Prozent. D a s aber entspricht z. B. lt. www.destatis.de dem Zuwachs der „tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer … in Deutschland im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal (um) durchschnittlich 3,0 Prozent … Privatwirtschaft … 3,2 Prozent und …‘Nicht marktbestimmte Dienstleistungen‘ bei 2,7 %.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
kairoprax
am Samstag, 17. August 2013, 13:49

%-hin %-her - diese Veröffentlichung ist lanciert !

Liebes Deutsches Ärzteblatt, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Auffallend ist, daß die "Angaben des Statistischen Bundesamts" genau einen Tag nach der Nachricht öffentlich wurden, nach dem die KBV mit den GKV in Honorarverhandlungen eintrat.

Ich bewege mich gern und oft auf der Seite von Destatis - tun Sie es wenigstens in dem Fall auch! Auf der Startseite habe ich eine entsprechende Veröffentlichung zu gestiegenen Ärzteinkommen vermißt.

Also habe ich mich auf die Suche begeben und die Suchbegriffe "Arzteinkommen" und "Einkommen Niedergelassene", "Niedergelassene" und "Arzt-Honorare" eingegeben.

Fehlanzeige!

Unter dem Stichwort "Einkommen" wurde ich dann fündig, allerdings mit der deutlich anderen Überschrift "Kostenstruktur bei Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psychologischen Psychotherapeuten", und daneben standen auch Kostenstrukturen anderer Berufsgruppen, z.B. die der Abwasserbeseitigung oder der Frisöre oder der Saunabetreiber.

Die gefundene pdf-Datei ist lang (183 Seiten) und sehr detailiert.
Beim genaueren Betrachten findet man z.,B., daß rund ein Drittel aller Allgemeinärzte weniger als 80.000 € Reinerlös haben.
Ferner trifft man auf das Phanomen, daß nur etwas mehr als 500 der 38.000 Allgemeinärzte in die Stichprobe fielen. Außerdem (und wohl auch wegen dieser geringen Zahl) liegt der statistische Fehler der Zahlen bei 5-15%.

Die Angaben beruhen außerdem auf freiwilligen Angaben, wohl auch auf Schätzungen der teilnehmenden Ärzte. Mathematisch gesehen ist da

Soweit.

Jetzt aber kommt diese "Veröffentlichung", die garnicht von der Destatis an die Presse gegeben wurde, sondern offenbar von interessierten Kreisen und sehr selektiv gelesen an die Öffentlichkeit - exakt dann, wenn die Honorarpartner im stillen Kämmerlein sitzen und sich über den ganz kleinen Teil der Destzatis-Zahlen unterhalten, daß die GKV-Honorare weit unter denen der PKV lagen und nicht einmal die Inflation ausgleichen.
Bitte lesen Sie nach, wenn Sie meinen Versuchen nicht glauben: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/DienstleistungenFinanzdienstleistungen/KostenStruktur/KostenstrukturAerzte.html

Dr.Karlheinz Bayer
ha-jue.schell
am Freitag, 16. August 2013, 20:38

Einkommen von niedergelassenen Ärzten deutlich gestiegen

Wir waren ja auch vor kurzem - zumindest lt. STATISTIK !!!- eine Ärzteschwemme !
Wer`s glaubt wird - vielleicht !?! - SEELIG................ :-(
5.000 News Ärzteschaft

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