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Neues Verbundprojekt zu Hüft- und Knieendoprothesen in Magdeburg

Dienstag, 27. August 2013

Magdeburg – Die Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg koordiniert das neue internationale Forschungsprojekt „HypOrth“ zu Hüft- und Knieendoprothesen. „Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Einsatz künstlicher Gelenke nach wie vor eine der erfolgreichsten Operationen in der Medizin ist“, sagte Christoph Lohmann Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg und Koordinator des Projektes.

Der weitaus überwiegende Teil der Patienten habe nach der Operation eine bessere Lebensqualität, weniger Schmerzen und sei beweglicher. „Aber wir verzeichnen den Trend einer steigenden Anzahl von Endoprothesen bei immer jünger werdenden Patienten, und bei mehr als fünf Prozent müssen diese innerhalb von zehn Jahren ausgetauscht werden“, so Lohmann.

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Ziel von HypOrth ist laut Lohmann, zu erproben, wie Ärzte die Endoprothetik personalisieren könnten, also den Patienten eine möglichst maßgeschneiderte Therapie anbieten können.

Die Europäische Kommission fördert das Projekt im Rahmen des Health and Innovation Programms mit 5,28 Millionen Euro. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren, beteiligt sind neben den Magdeburgern Partner aus Dänemark, Estland, Polen, Ungarn, Schweiz, Spanien und Deutschland.

„Auch wirtschaftlich kann das EU geförderte Projekt erhebliche Impulse für die metallverarbeitenden Firmen in der Region geben, indem neue Erkenntnisse aus der Forschung für Oberflächenveredelungen beziehungsweise Oberflächenmodifikationen von Implantaten gewonnen werden“, hieß es aus Magdeburg. © hil/aerzteblatt.de

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