Ausland

Stephen Hawking spricht sich für Recht auf Sterbehilfe aus

Mittwoch, 18. September 2013

London – Der schwerkranke britische Physiker und Bestseller-Autor Stephen Hawking hat eine Legalisierung von Sterbehilfe gefordert. „Wer an einer unheilbaren Krankheit leidet und große Schmerzen hat, sollte das Recht haben, seinem Leben ein Ende zu setzen; und diejenigen, die ihm dabei helfen, sollten nicht bestraft werden”, sagte der 71-Jährige in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview des Senders BBC. „Wir lassen Tiere nicht leiden, wieso dann Menschen?”, fügte er hinzu.

Sterbehilfe dürfe aber nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Patienten geleistet werden. Es müsse sichergestellt werden, dass die Betroffenen tatsächlich selbst diesen Wunsch geäußert haben. Sie dürften nicht dazu gedrängt werden, betonte Hawking. Als er selbst einmal nach einer Lungenentzündung an lebenserhaltende Geräte ange­schlossen war, entschied sich seine Frau dagegen, die Maschinen abzustellen.

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Der Brite leidet seit Jahrzehnten unter an einer degenerativen Muskelerkrankung, sitzt im Rollstuhl und kann sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. Am Donnerstag feiert ein neuer Film über Hawkings Leben Premiere. In der vergangenen Woche hatte er seine Autobiographie "Meine kurze Geschichte" veröffentlicht. © afp/aerzteblatt.de

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