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Förderprojekt: Nationales Notaufnahmeregister

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gießen – Für den Aufbau eines Nationalen Notaufnahmeregisters stellt das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mehr als drei Millionen Euro zur Verfügung. „Bei einer akuten Erkrankung ist die Behandlung in den ersten Minuten und Stunden entscheidend für den gesamten Krankheitsverlauf. Gleichzeitig ist das Notfallgeschehen sehr schwierig in standardisierten klinischen Studien zu erfassen“, erklärte Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMBF. Um hier die Versorgung zu verbessern, werde das Notfallregister in den kommenden Jahren einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Sektion Notaufnahmeprotokoll der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat unter der Leitung von Felix Walcher (Universität Frankfurt) ein Protokoll für eine standardisierte strukturierte Dokumentation in der Notaufnahme entwickelt. Um für Forschungsfragen auf relevante Daten zugreifen zu können, soll eine dezentrale IT-Infrastruktur aufgebaut werden.

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Dabei bleiben die Daten in den einzelnen Kliniken und damit im Behandlungskontext. Für die Bearbeitung wissenschaftlicher Anfragen werden unter Wahrung des Datenschutzes nur die erforderlichen Daten zusammengeführt. Im Verbundprojekt werden zudem An­sätze der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung – genutzt, um die Anonymisierung der Daten sicherzustellen.

Weitere Projektpartner sind unter anderem das Institut für Forschung in der Operativen Medizin der Universität Witten Herdecke, die Hochschule Niederrhein, das Robert-Koch-Institut und das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen. © KBr/aerzteblatt.de

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