Politik

Bundesregierung verteidigt Pflegezusatz­versicherung

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Berlin – Die private Pflegezusatzversicherung wird nach Ansicht der Bundesregierung von Warentestern zu Unrecht kritisiert. Die staatlich geförderte Versicherung weise im Vergleich zu herkömmlichen Verträgen zahlreiche Vorteile auf, schreibt die Regierung in einer heute veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion.

So bestehe seitens der Versicherer eine Verpflichtung, Verträge mit Verbrauchern abzuschließen, wobei Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse nicht gestattet seien. Damit könnten deutlich mehr Bürger privat vorsorgen, als das bislang der Fall gewesen sei.

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Das Ziel des sogenannten Pflege-Bahrs sei auch nicht, die Finanzierungslücken im Pflegefall vollständig zu schließen, heißt es weiter in der Antwort. Mit dem staatlichen Zuschuss zur privaten Pflegevorsorge solle vielmehr der Einstieg in mehr Eigenverantwortlichkeit gefördert werden.

Für Menschen, die eine höhere Absicherung im Pflegefall wünschten, bestehe grundsätzlich die Möglichkeit der Kombination einer Pflege-Zusatzversicherung mit einer ungeförderten Pflegetagegeldversicherung, schreibt die Regierung weiter. © kna/aerzteblatt.de

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