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Große Zustimmung zu technischen Assistenzsystemen für ältere Menschen

Dienstag, 22. Oktober 2013

Berlin – 73 Prozent der Bevölkerung im Alter über 40 Jahre halten technische Assistenz­systeme für sinnvoll, die älteren Menschen dabei helfen, länger eigenständig zu leben. Das berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich des sogenannten Zukunftskongresses Demografie. Die zweitägige Veranstaltung hat gestern in Berlin begonnen.

Das BMBF berichtete dort von der Forsa-Umfrage „Alter und Technik heute, morgen und übermorgen“. Nur fünf Prozent der Befragten können danach mit technischen Hilfs­systemen gar nichts anfangen. Die höchste Zustimmung erfahren Lösungen, die das Leben in den eigenen vier Wänden sicherer machen.

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Für fast 90 Prozent sind Sturzerkennung und Hausnotruf demnach eine sinnvolle Hilfe im Alter. „Gerade um die alltäglichen Herausforderungen im Alter leichter zu bewältigen, kann der zielgerichtete Einsatz von Technik eine starke Stütze sein. Dafür muss das sinnvolle Zusammenspiel von Mensch und Technik noch genauer erforscht werden“, sagte Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF bei der Eröffnung des Kongresses.

Die Umfrage zeige, dass es eine große Aufgeschlossenheit gebe, neue technische Möglichkeiten auch zu nutzen. Deswegen werden wir insbesondere ältere „Senioren-Technik-Botschafter“ als Multiplikatoren im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien schulen. Sie können am besten Technik näher an ältere Menschen bringen“, kündigte Schütte an.

Im Oktober sollen zudem erste kommunale Beratungsstellen für altersgerechte Assistenzsysteme im ländlichen und städtischen Raum starten. Außerdem fördere das BMBF den Aufbau einer Nationalen Datenbank, die Informationen zu den aktuell und absehbar am Markt verfügbaren technischen Assistenzsystemen bereitstellen soll. © hil/aerzteblatt.de

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