Hochschulen

Wohnungsnot: Studentenwerke richten Notunterkünfte ein

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Berlin – Viele Studienanfänger gerade in süd-und westdeutschen Hochschulstädten finden zum Beginn des Wintersemesters 2013/2014 nur schwer eine bezahlbare Bleibe. Darauf hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) hingewiesen.

Derzeit haben 16 Studentenwerke Notquartiere eingerichtet, unter anderem das Studentenwerk Heidelberg, das Studentenwerk Tübingen-Hohenheim, das Studentenwerk München sowie die Studentenwerke Marburg und Münster. Das Studentenwerk Ulm hilft mit Feldbetten aus, das Studentenwerk Würzburg stellt vorübergehend Hausmeisterwohnungen zur Verfügung.

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Beim Studentenwerk München, das derzeit 25 Betten als Notunterkünfte anbietet, stehen noch 5.000 Studierende auf der Warteliste für einen Wohnheimplatz. 5.000 Studierende sind es auch beim Studentenwerk Heidelberg, die auf einen Wohnheimplatz hoffen.

„Die Studentenwerke helfen in Umsetzung ihres staatlichen sozialen Auftrags den Studierenden auch dann, wenn ihre Wohnheime voll sind“, sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Aber das Problem muss strukturell angegangen werden. Bund und Länder müssen, wie bei den Hochschulpakten, gemeinsam handeln und gemeinsam endlich auch die Soziale Infrastruktur des Studiums ausbauen“, so seine Forderung.

„Während die Zahl der Studierenden in den vergangenen Jahren um 25 Prozent auf heute 2,5 Millionen gestiegen sei, nahm die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze nur um drei zu“, kritisierte Meyer auf der Heyde. Das DSW fordert den Bau von 25.000 neuen Wohnheimplätzen für Studierende. © hil/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Donnerstag, 24. Oktober 2013, 20:34

Wohnungsnot: Stundenwerke richten.....

Schon zu Jahresbeginn 2013 habe ich ein Studentenwerk auf die Möglichkeit hingewiesen, in sozialen Einrichtungen anzufragen. Wenn dies nach einem bestimmten System geschieht, ist die Vorgehensweise mit relativ wenig Aufwand verbunden (z.B. gezielte Telefonate). Selbst die nüchterne Anmerkung dieses Stundenwerkes, mir kein Vermittlungshonorar zu zahlen, hat mich nicht davon abgehalten, vor Ort vorstellig zu werden und dem zuständigen Bearbeiter (?) meine Anregungen zu unterbreiten. Ich vermute, die ausgehändigten Unterlagen sind in der Ablage verschwunden, eigentlich schade.
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