Politik

Pharmazeutische Industrie fordert Abschaffung des Preismoratoriums

Freitag, 25. Oktober 2013

Berlin – Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat den Verband der Ersatzkassen (vdek) scharf kritisiert. Hintergrund ist eine Aussage der vdek-Vorstands­vorsitzenden Ulrike Elsner, die an die neue Bundesregierung appelliert hatte, es beim Preismoratorium sowie beim Herstellerrabatt von 16 Prozent auf patentgeschützte Arzneimittel zu belassen.

Diese Forderungen sind nach Ansicht des BPI „populistisch und zeigen deutlich, dass diese Kassen von der Situation der pharmazeutischen Industrie keine Ahnung haben“. Solche Ideen könnten nur an Schreibtischen von Bürokraten geboren werden, die die betriebswirtschaftlichen Realitäten nicht kennen, so der Verband.

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Ihm zufolge sind seit dreieinhalb Jahren Preisanpassungen praktisch nicht möglich, die Kosten für Energie, Personal und Rohstoffe steigen aber trotzdem. Der Verband fordert deshalb, die staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie zu beenden. „Die Belastungen sind insbesondere für mittelständische Unternehmen, die ihren Umsatz zu großen Teilen auf dem deutschen Markt erzielen, nicht mehr zu schultern“, heißt es dazu aus dem BPI. © hil/aerzteblatt.de

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