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Fachgesellschaft empfiehlt mehr Telemedizin in der Intensivmedizin

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Leipzig – Telemedizinische Angebote können Arbeitsabläufe in der Intensivmedizin vereinfachen und so die Kosten bei gleichzeitiger optimaler Betreuung senken. Diese Auffassung vertrat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) heute in Leipzig auf ihrem 13. Jahreskongress.

„Intensivpatienten verursachen durchschnittlich sechsfach höhere Kosten als Patienten auf einer normalen Station“, erklärte DIVI-Kongresspräsident Gernot Marx. Gerade für kleine Krankenhäuser werde es immer schwieriger, das erforderliche medizinische Niveau zu erbringen und die Versorgung auf der Intensivstation sicherzustellen. Die Errungenschaften der modernen Telemedizin könnten hier einen wertvollen Beitrag leisten.

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Mehrere internationale Studien und zahleiche Projekte in den USA konnten laut Marx belegen, dass die Sterblichkeitsrate bei Intensivpatienten durch ergänzende telemedizinische Maßnahmen um bis zu 50 Prozent gesenkt werden können. Außerdem verbessere sich die Langzeit-Lebensqualität.

„Bezüglich der Kosten wirkt sich positiv aus, dass Patienten die Intensivstation früher verlassen können und auch insgesamt ihre Verweildauer im Krankenhaus gesenkt werden kann“, so der Kongresspräsident, der auch Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care der Uniklinik Aachen ist. Er betonte „keine andere pharmakologische oder technische Innovation der letzten 20 Jahre lieferte ein auch nur annähernd beeindruckendes medizinisches und wirtschaftliches Ergebnis.“ © hil/aerzteblatt.de

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