Vermischtes

Flächendeckende ambulante Palliativversorgung für Kinder in Hessen

Donnerstag, 6. März 2014

Frankfurt/M. – In Hessen ist der Weg für eine flächendeckende spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche frei. Das berichten die Landes­verbände der Krankenkassen und der Fachverband SAPV in Hessen. Hintergrund ist, dass Verband und Kassen sich über die Ausgestaltung und die Vergütung der SAPV geeinigt haben. „SAPV-Teams, die sich um die multiprofessionelle Versorgung schwerst­kranker junger Patienten am Lebensende kümmern, können damit ihre Arbeit aufneh­men“, so die Partner.

Anzeige

„Ziel der SAPV für Kinder und Jugendliche ist es, für eine bestmögliche Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zu sorgen und die Patienten und ihre Angehörigen zu Hause zu unterstützen“, erklärt Michaela Hach, Geschäftsführerin des Fachverbandes SAPV. Die Betreuung der sterbenskranken jungen Patienten sei komplexer als die von Erwachsenen.

Die Betroffenen benötigten ein auf die Belange der Kinder und Jugendlichen ausge­richtetes Versorgungsangebot. Laut dem Fachverband leben derzeit mehr als 1.500 Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene mit schweren unheilbaren Erkran­kungen in Hessen, von denen nach derzeitigen Schätzungen rund 300 eine SAPV für Kinder und Jugendliche benötigen werden.

In Hessen sind drei Versorgungsgebiete geplant: Das „KinderPalliativTeam Südhessen“ mit Sitz in Frankfurt wird die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im südhessischen Bereich sicherstellen. Das „Palliative Care Team für Kinder und Jugendliche“ in Gießen ist für die Versorgung in Mittelhessen zuständig und das „Kinder Palliativ Team Nordhessen“ mit Sitz in Kassel wird für den nordhessischen Bereich verantwortlich sein © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Vermischtes

Nachrichten zum Thema

04.02.16
Köln – Die Malteser fordern mehr Geld für die Hospizbetreuung Jugendlicher. Dank medizinischen Fortschritts lebten auch Kinder mit unheilbaren Krankheiten immer länger und erreichten häufiger als......
22.01.16
Krebs: Studie vergleicht Krankenkosten in den letzten sechs Lebensmonaten
Philadelphia - Der Anteil der Krebspatienten, die im Akutkrankenhaus sterben, ist in Deutschland im internationalen Vergleich recht hoch, was laut einer Untersuchung im US-amerikanischen Ärzteblatt......
13.01.16
Krankenkassen müssen nur palliativ eingesetzte Mistelpräparate übernehmen
Kassel – Gesetzlich Versicherte haben keinen Anspruch darauf, dass ihre Kassen im Rahmen einer adjuvanten Krebstherapie ein nicht verschreibungspflichtiges anthroposophisches Mistelpräparat übernimmt.......
16.12.15
Mainz – Die Auseinandersetzung mit der letzten Lebensphase eines Menschen ist auf der Interdisziplinären Abteilung für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Mainz zwar sehr präsent, dennoch ist die......
02.12.15
Erfurt – In Thüringen ist ab kommenden Jahr flächendeckend eine spezielle ambulante Palliativversorgung (SAPV) verfügbar. Die letzte bisher offene Versorgungsregion, der Saale-Orla-Kreis, werde zum......
27.11.15
Berlin – Der Bundesrat hat am Freitag das Hospiz- und Palliativgesetz gebilligt. Durch die Regelung sollen Schwerstkranke und Sterbende in Deutschland künftig besser versorgt werden. Das Gesetz nimmt......
27.11.15
Berlin – Die Hilfe zum Suizid kann in Deutschland künftig bestraft werden: Der Bundesrat billigte am Freitag das vom Bundestag beschlossene Gesetz, mit dem die geschäftsmäßige Sterbehilfe unter Strafe......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige