Politik

Pflegebeauftragter: Dokumentation auf sinnvolles Maß begrenzen

Freitag, 11. April 2014

München – Die Bundesregierung will die Pflegekräfte in Deutschland von Bürokratie entlasten. Die Dokumentation müsse auf ein sinnvolles Maß begrenzt werden, damit die eigentliche Pflege nicht behindert werde, sagte der  Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), dem Nachrichtenmagazin Focus laut einem Vorabbericht.

„Wir werden die Dokumentation so umgestalten, dass diejenigen, die davon betroffen sind, sie sinnvoll finden”, sagte Laumann. In Deutschland sei im Laufe der Jahre „eine Kultur entstanden, als könnte man Qualität in die Heime quasi hineinprüfen”. Er werde sich für Veränderungen einsetzen, kündigte der Pflegebeauftragte an.

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Im Kampf gegen den Personalmangel in der Pflege setzt Laumann auch auf die Umschulung älterer Arbeitskräfte. „Wir müssen gute Lehrpläne anbieten, damit Menschen auch mit 50 Jahren noch Pflegefachkraft werden können”, sagte er.

Zugleich räumte er ein, dass der Beruf nicht für jeden geeignet sei. „Man kann nicht aus jedem Arbeitslosen eine Pflege-Fachkraft machen.” Dazu brauche es „eine innere Einstellung” und „Liebe zu Menschen”.

Die Koalition will mit der geplanten Pflegereform auch die Ausbildung neu gestalten. Statt der bisherigen Dreiteilung Kinderpflege, Krankenpflege und Altenpflege soll es künftig eine gemeinsame Ausbildung für alle geben. Zudem soll die Ausbildung für alle kostenfrei sein. Pflegekräfte sollen künftig auch besser bezahlt werden. © afp/aerzteblatt.de

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