Vermischtes

Wie viele Broteinheiten in Ostersüßigkeiten stecken

Freitag, 18. April 2014

Berlin – Menschen mit Diabetes müssen an Ostern auf gutes Essen nicht verzichten, auch Schokolade oder andere Süßigkeiten sind erlaubt. Sie sollten jedoch die verzehrten Kalorien und Kohlenhydrate im Blick behalten. Darauf hat die Deutsche Diabetes Hilfe hingewiesen und eine entsprechende Liste mit Nährwertangaben der beliebtesten Osterleckereien zusammengestellt.

„Typ-1-Diabetiker benötigen eine genaue Angabe zu den Kohlenhydraten. Nur so können sie einschätzen, wie viel Insulin sie spritzen müssen“, sagt Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Chefarzt des Kinderkrankenhauses „Auf der Bult“ in Hannover. Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 sei eine gesunde Ernährung fester Bestandteil der Therapie. Sie verbessert die Blutzuckerwerte. Typ-2-Diabetiker sind darüber hinaus häufig übergewichtig. „Daher sollten sie auch auf den Kaloriengehalt aller Oster-Leckereien achten“, betont der Diabetologe.

Anzeige

Die neue Liste gibt detaillierte Infos zu den vielen gängigen Ostersüßigkeiten: Einhundert Gramm Alpenmilch-Osterhasenschokolade enthalten danach rund 58 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und damit fünf Broteinheiten (BE). Ein kleiner Osterhase wiegt etwa 20 Gramm. Diabetiker müssen für ihn eine BE ansetzen. Etwas weniger können Menschen mit Diabetes bei einem Schoko-Ei in Edelbitterschokolade berechnen: Es wiegt etwa 19 Gramm und enthält rund 0,7 BE.

© hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Vermischtes

Nachrichten zum Thema

26.08.16
Diabetes Typ 1-Früherkennung: Sachsen startet bundesweites Angebot für Neugeborene
Dresden - Nach der Früherkennungsstudie in Bayern namens „Fr1da“, folgt Sachsen mit einem bundesweiten Screening auf Diabetes Typ 1 für Neugeborene: Freder1k. Im Gegensatz zu der bayerischen Studie......
25.08.16
Diabetes: Zahl der Sehstörungen und Erblindungen ist weltweit gestiegen
Cambridge - Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Diabetes-Erkrankung schwere Sehstörungen entwickeln oder sogar erblinden, hat weltweit stark zugenommen. Dies zeigt eine Analyse der Global Burden......
24.08.16
Typ-2-Diabetes: Studie stellt Blutdruckziele infrage
Göteborg – Menschen mit Typ-2-Diabetes erleiden seltener einen Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Ereignisse, wenn ihr systolischer Blutdruck unter 120 mm Hg liegt. Dies zeigt die Auswertung des......
24.08.16
Ärzte fordern gesetzliche Maßnahmen gegen überzuckerte Lebensmittel
Berlin – Ärzte verschiedener Fachrichtungen haben Konsequenzen aus der jüngsten Untersuchung der Verbraucherorganisation Foodwatch gefordert. Laut dieser heute erschienenen Marktstudie enthalten 59......
22.08.16
Pädiatrie: Häufige Antibiotika-Behand­lungen fördern Typ 1-Diabetes bei Mäusen
New York – Eine wiederholte kurzzeitige Behandlung mit Antibiotika, wie sie in vielen Ländern Kinder in den ersten Lebensjahren erfahren, hat in einem Mäusemodell des Typ 1-Diabetes in Nature......
21.08.16
Künstliches Pankreas verbessert Blutzuckerkontrolle in der Schwangerschaft
Cambridge – Ein sogenanntes „Closed-Loop“-System, das die Insulindosis regelmäßig an den aktuellen Blutzuckerwert anpasst, hat in einer randomisierten Studie im New England Journal of Medicine (2016;......
18.08.16
Berlin – Der Einsatz der Hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) kann die Wundheilung beim diabetischen Fußsyndrom (DFS) begünstigen. Zu diesem Ergebnis ist kürzlich das Institut für Qualität und......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige