Politik

Baden-Württemberg fordert mehr Pflegestützpunkte

Dienstag, 6. Mai 2014

Stuttgart – Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) fordert von den Kranken-und Pflegekassen mehr Pflegestützpunkte im Land aufzubauen. Sie greift damit die Empfehlungen aus einer Evaluation auf, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe im Auftrag ihres Ministeriums erstellt hatte. „Da die Zahl älterer Menschen auch bei uns immer mehr zunimmt, brauchen wir einen flächendeckenden Ausbau der Pflegestütz­punkte, damit die Bevölkerung überall im Land die Angebote in Anspruch nehmen kann – unabhängig von ihrem Wohnort“, erklärte die Ministerin. Pflegestützpunkte seien eine zentrale Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen, die entweder selbst pflege­bedürftig seien oder pflegebedürftige Angehörige hätten.

Ihr Appell richtet sich auch an die Kommunalen Landesverbände. Gemeinsam mit den Kassen bieten sie im Augenblick 48 Pflegestützpunkte in 42 Stadt- und Landkreisen an. „Die Pflegestützpunkte sind ein echtes Erfolgsmodell und es wäre bedauerlich, wenn man auf dieser guten Basis nicht weiter aufbauen würde“, erklärte Altpeter.

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Die Fragen, mit denen sich die Ratsuchenden an die Pflegestützpunkte gewandt haben, reichten laut dem Evaluationsbericht von ambulanten Betreuungs- und Pflegeleistungen und stationären Hilfsangeboten über Leistungen der Pflegeversicherung, Finanzierung, Demenz, Wohnen und Betreuungsrecht bis hin zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige.

Die Ministerin kündigte ein Spitzengespräch mit den Verantwortlichen der Kranken- und Pflegekassen sowie der Kommunalen Landesverbände an, auf dem sie auf den Ausbau der Pflegestützpunkte drängen werde.

© hil/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Freitag, 9. Mai 2014, 17:16

Pflegestützpunkte

Der durchschlagende und erhoffte Erfolg ist leider nicht (noch) nicht zu verzeichnen. Warum neue Bürokratien aufbauen? Es ausreichend viele "neutrale" Multiplikatoren, die lediglich besser aufgeklärt werden müssen. So z.B. "Muss es immer Altenheim sein?", siehe Vorträge anlässlich der RehaCare, D´dorf, "Alternativen der Pflege und Betreuung!", Ansprechpartner: Ärzte, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen; Unternehmen, die mittel- und unmittelbar mit alten Damen und Herren zutun haben, z.B. Sanitätshäuser, Apotheken u.ä.
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