Politik

Bund: Telematik verbessert medizinische Versorgung

Freitag, 4. Juli 2014

Berlin – Die Bundesregierung verspricht sich von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sowie der im Aufbau befindlichen Telematikinfrastruktur eine deutlich verbesserte medizinische Versorgung. Das geht aus ihrer Antwort (18/1748) auf eine Kleine Anfrage (18/1682) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Ziel sei, durch einen erleichterten Datenaustausch die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems zu steigern, heißt es darin.

Die neue Telematikinfrastruktur soll Versicherte in die Lage versetzen, ihren Ärzten aktuelle Informationen über ihren Behandlungsstatus zukommen zu lassen. Gleichzeitig ermöglicht sie  eine sichere elektronische Kommunikation zwischen Ärzten und statio­nären Einrichtungen. Das verbessert nach Ansicht der Regierung die Möglichkeiten zum Schutz personenbezogener Daten im Gesundheitswesen erheblich.

Anzeige

Nachdem in den vergangenen Monaten Versicherte mit der eGK wurden, gehe es nun darum, „so schnell wie möglich nutzbringende Anwendungen für alle Beteiligten“ einzuführen. Dafür habe die Gesundheits-Selbstverwaltung bereits die erforderlichen Vorarbeiten in die Wege geleitet. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

heidi-hecht
am Montag, 7. Juli 2014, 09:52

Keiner will die Telematik

Ich werde mich wehren. Diese Telematik will ich nicht und es werden immer mehr Menschen, die dies auch so sehen.
Und ich erwarte endlich einmal ein klares Wort in den Medien und von den Ärzten, dass die Telematikstruktur gegen unsere Grundrechte verstößt.
5.000 News Politik

Nachrichten zum Thema

28.06.16
München – Vor überzogenen Erwartungen an die Telemedizin hat der Vorsitzende des bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV), Dieter Geis, gewarnt. „Die moderne Kommunikationstechnologie eröffnet......
28.06.16
Düsseldorf – Die seit dem Jahr 2001 angebotene Telematikplattform „Doctor to Doctor“ (D2D) stellt am 30. September diesen Jahres ihren Betrieb aus technischen Gründen ein. Nachfolger ist der......
28.06.16
Immer mehr Menschen chatten bei der Telefonseelsorge
Aachen – Immer mehr Menschen lassen sich bei der Telefonseelsorge lieber über Chats beraten statt im direkten Gespräch. Zwar biete die Seelsorge vor allem Anrufern ihre Hilfe an, doch nehme die......
23.06.16
Frankfurt/Main – Mit einem Prämien-System für gesundheitsbewusstes Verhalten will der Versicherer Generali neue Kunden gewinnen. Das Programm Generali Vitality starte am 1. Juli und biete „zahlreiche......
22.06.16
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) verspricht sich vom geplanten Ausbau der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einen erheblichen Nutzen für die Patientenversorgung. „Der......
20.06.16
Gelsenkirchen – Einen Innovationsstau im deutschen Gesundheitswesen kritisiert das Institut Arbeit und Technik (IAT)/Westfälische Hochschule. E-Health, Telemedizin und altersgerechte Assistenzsysteme......
17.06.16
Münster – Ärzte sollten die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung aufgreifen und die neuen Technologien und ihre Möglichkeiten nicht allein IT-Spezialisten und Ökonomen überlassen. Dazu hat der......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige