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Jetzt ist die Zeit für Hand-Mund-Fuß-Krank­heit bei kleinen Kindern

Donnerstag, 28. August 2014

Köln – Auf die im Spätsommer und Herbst häufiger auftretende sogenannte Hand-Mund-Fuß-Krankheit hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hingewiesen. „Sie ist einer der häufigsten Gründe für Bläschen und Läsionen im Mund bei kleinen Kindern. Mit Beginn der Krankheit kann das Kind Fieber bekommen, keinen Appetit haben und unter Halsschmerzen leiden. Im Verlauf von ein bis zwei Tagen bildet sich dann ein nicht juckender Hautauschlag, vor allem auf den Handflächen und Fußsohlen aus“, beschreibt Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin aus Weimar, die Anzeichen.

Die auslösenden Enteroviren verbreiten sich durch Kontakt mit infiziertem Speichel oder Nasentröpfchen rasch von Kind zu Kind. Auch über Schmierinfektionen, ist eine Übertragung möglich, zum Beispiel über mit Stuhl verunreinigte Oberflächen.

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An der Hand-Mund-Fuß-Krankheit erkranken vor allem Kinder unter zehn Jahren. Besonders schwer trifft es Kleinkinder und Kinder zwischen einem und vier Jahren. „Der Kinder- und Jugendarzt sollte ein erkranktes Kind untersuchen, um sicher zu gehen, dass sich hinter dem Ausschlag keine andere Krankheit verbirgt und um eventuell etwas zur Linderung der Mundentzündungen und des Fiebers zu verordnen“, empfiehlt Niehaus.

Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind trotz der Schmerzen im Mundraum genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Kühle Getränke erleichterten das Trinken. Zum Essen böten sich Breie, Joghurt und Bananen an, so die Pädiaterin. Wichtig sei, auf gute Hygiene zu achten, weil die Viren noch mehrere Wochen über den Stuhl ausgeschieden werden könnten. © hil/aerzteblatt.de

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