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Bundesgesund­heitsminister Gröhe informiert sich in Dresden über Telemedizin

Donnerstag, 28. August 2014

Dresden – Über die Möglichkeiten telemedizinischer Versorgung und den Stand bei der Umsetzung hat sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in Dresden informiert. Dabei ging es unter anderem um telemedizinische Tumorboards und um die Schlaganfallversorgung in der Region.

Das Universitäts KrebsCentrum Dresden (UCC) bietet Kliniken der Region seit 2010 telemedizinische Tumorboards an. Diese regelmäßigen Konferenzen finden ein- bis zweimal wöchentlich statt. Dabei können die Ärzte neben der Liveübertragung von Bild und Ton auch Krankenakten, Röntgenbilder oder MRT-Befunde in die jeweiligen Besprechungsräume projizieren. Diese Teletumorboards veranstaltet das UCC bereits mit dem Kreiskrankenhaus Freiberg, dem Fachkrankenhaus Coswig sowie dem Krankenhaus St. Joseph-Stift, mit Riesa und Görlitz sind sie im Aufbau.

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Das telemedizinische Schlaganfall-Ostsachsen-Netzwerk (SOS-NET) verbindet das Dresdner Universitäts-Schlaganfall-Centrum (DUSC) mit 18 sächsischen Partner­krankenhäusern, um eine lückenlose und hochwertige Versorgung von Schlagan­fallpatienten in Ostsachsen zu gewährleisten. Die am SOS-NET beteiligten Kliniken können via Telemedizin auf die Kompetenz der Schlaganfall-Spezialisten des DUSC zurückgreifen. In Dresden ist dafür sieben Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag ein Facharzt der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Uniklinikums erreichbar.

Die Bundesregierung erhofft sich von der Telemedizin Strategien, um auch die Menschen in ländlichen und strukturschwachen Regionen hochwertig zu versorgen. Sie hat 2010 dazu die sogenannte eHealth-Initiative gestartet. Sie soll dazu beitragen, dass telemedizinische Ansätze aus der Projektphase heraus in die Regelversorgung übergehen. © hil/aerzteblatt.de

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