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Sechs große europäische Krebszentren schließen sich zusammen

Freitag, 26. September 2014

Heidelberg – Die sechs führenden europäischen Krebszentren haben sich zusammen­geschlossen, um die Zusammenarbeit in Forschung und Medizin voranzutreiben. Ziel seien vor allem gemeinsame klinische Studien, um etwa die Wirksamkeit neuer Krebs­medikamente zu untersuchen, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKfZ) am Freitag in Heidelberg mit.

Neben dem DKfZ mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen gehören dem Verbund Krebszentren in Frankreich, Großbritannien, Schweden, Spanien und den Niederlanden an. Alle zusammen betreuen jedes Jahr etwa 60.000 Patienten mit neu diagnostizierten Krebserkrankungen und behandeln rund 300.000 Tumore.

Mehr zu den sechs Zentren

Gustave Roussy: www.gustaveroussy.fr
Cambridge Cancer Centre: www.cambridgecancercentre.org.uk
Karolinska Institut: www.ki.se
Netherlands Cancer Institute: www.nki.nl
Vall d’Hebron Institute of Oncology: www.vhio.net
DKFZ-NCT: www.dkfz.de

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Die Behandlung von Krebserkrankungen wird immer komplexer, da die Therapie jedes einzelnen Patienten zunehmend durch individuelle molekulare Analysen des Tumors mitbestimmt wird. Daher wird es laut DKfZ für einzelne Krebszentren immer schwieriger, die notwendigen Kapazitäten aufzubringen, um ent­sprechende klinische Studien vorzu­nehmen. Die Zentren wollen unter anderem die Standards für wissenschaftliche und medizinische Untersuchungen künftig vereinheitlichen. © hil/aerzteblatt.de

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