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Daniel Bahr wird Allianz-Vorstand

Montag, 29. September 2014

München – Der ehemalige Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat einen neuen Job: Ab November wird er als Manager für die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) tätig sein, wie der Mutterkonzern Allianz am Montag in München mitteilte. Bahr solle die Bereiche Leistungsmanagement und zentrale Vertriebskoordination übernehmen. Nach einer Einarbeitungszeit solle er vorbehaltlich der Zustimmung der Finanzaufsicht BaFin auch mit dieser Ressortzuständigkeit in den Vorstand berufen werden. Als „aus­ge­wie­sener Gesundheitsexperte” werde Bahr die APKV unternehmerisch voranbringen, erklärte Allianz-Vorstand Markus Rieß.

Bahr war von 2005 bis 2009 gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestags­fraktion und von 2011 bis Ende 2013 Bundesgesundheitsminister. Ins seiner Amtszeit entwickelte er den sogenannten Pflege-Bahr. Diese private Zusatzversicherung wird auch von der Allianz angeboten. Der 37-Jährige arbeitet zurzeit in den USA für eine auf Gesundheitspolitik spezialisierte Denkfabrik.

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Einen Interessenkonflikt mit seiner politischen Tätigkeit sieht Bahr nicht: „Meine Ausbildung und mein Engagement in den vergangenen Jahren für das Gesund­heitswesen führen für mich logisch dazu, dass ich in diesem Bereich auch weiter tätig bin", sagte Bahr der Süddeutschen Zeitung vom Dienstag. „Es wäre ja eher verwunderlich gewesen, wenn ich jetzt für die Automobilindustrie arbeiten würde, wo ich mich nicht auskenne.”

Bahr betonte, dass er nicht als Lobbyist tätig sein werde, sondern sich um die Verträge kümmern werde, die die Allianz mit Ärzten und Kliniken abschließt. „Mein Schreibtisch ist in München. Meine Aufgabe ist es, Verantwortung im Unternehmen zu übernehmen und nicht, politische Entscheidungen zu beeinflussen”, sagte er der SZ. Die Karenzzeit zwischen seinem Ausscheiden aus dem Ministeramt und der Übernahme des neuen Jobs nannte er „hinreichend”. © afp/aerzteblatt.de

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Senbuddy
am Montag, 29. September 2014, 22:22

Na, einer Ulla Schmidt...

...hat keiner ein Gehalt angeboten, wie man es einem Allianzvorstand oder einem Geschäftsführer des Weltwirtschaftsforums (Philipp Rösler) zahlt.

Viele Grüße
S.
Dr. Hug
am Montag, 29. September 2014, 19:54

Karriere-Cowboy?

Typische FDP-Karriere. Lahmt der eine Gaul, springt man auf den nächsten.

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