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Ärztegewerkschaft warnt vor Stellenabbau an Helios Klinik in Wiesbaden

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Frankfurt/Wiesbaden – Der Marburger Bund hat besorgt auf den angekündigten Stellen­abbau in den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden (HSK) reagiert. Die Ärztege­werkschaft befürchtet, dass die geplanten Maßnahmen den bereits bestehenden Leistungsdruck der Beschäftigten erhöhen und sich negativ auf die Patientenversorgung auswirken werden. Besorgniserregend sei dabei nicht nur ein Stellenabbau beim ärztlichen Personal. Vielmehr seien die Ärzte auf die Zusammenarbeit mit dem vom Abbau ebenfalls betroffenen Pflegepersonal dringend angewiesen, um eine medizinisch hochwertige Versorgung sicher zu stellen.

Gestern hatte die Helios Kliniken Gruppe angekündigt, an den HSK 391 Stellen abbauen zu wollen, und zwar über alle Berufsgruppen hinweg. „Das ist eine harte aber notwendige Entscheidung, um die Existenz der Klinik und der verbleibenden Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern“, sagte Corinna Glenz, Regionalgeschäftsführerin der Helios Region Hessen, bei der Vorstellung der Pläne für den Standort Wiesbaden.

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Die Geschäftsführung der HSK will dabei betriebsbedingte Kündigungen vermeiden und hat sich mit dem Betriebsrat auf Abfindungsangebote geeinigt. „Im November können sich Mitarbeiter an uns wenden und über das individuelle Angebot informieren, ab Dezember werden wir auf die Mitarbeiter aktiv zugehen und die Angebote unterbreiten“, verwies Lutz Hammerschlag, einer der Geschäftsführer der HSK. © hil/aerzteblatt.de

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