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Chirurgische Uniklinik Heidelberg ist Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie

Sonntag, 18. Januar 2015

Heidelberg – Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg sowie ihre Kooperationspartner im Krankenhaus Salem als Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Die Fachgesellschaft dokumentiert damit die gute Qualität der Versorgung für Patienten mit starkem Übergewicht, die sich einer Magenoperation unterziehen möchten.

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Ein wichtiges Kriterium für die Zertifizierung war die fachübergreifende Beratung, Behandlung und Nachsorge, die Heidelberger Patienten im interdisziplinären Diabetes- und Adipositaszentrum des Universitätsklinikums erhalten. Dort betreut ein Ärzteteam aus den Bereichen Endokrinologie, Psychosomatik und Sportmedizin rund 900 Patienten im Jahr.

Die Mediziner klären medizinische und psychische Ursachen der Fettleibigkeit individuell ab und bieten spezielle Abnehmprogramme, verbunden mit sportlichen Aktivitäten, Ernährungsberatung, psychologischer Betreuung, Verhaltenstherapie und bei Bedarf Medikamenten. Schlagen diese Konzepte nicht an, kommen verschiedene Magen­operationen infrage. Im Jahr 2014 unterzogen sich 80 Patienten in Heidelberg einem solchen Eingriff.

„Welches Operationsverfahren sich am besten eignet, hängt vom jeweiligen Patienten ab“, betont Beat Müller, Leiter der Sektion Minimal Invasive und Adipositaschirurgie an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Voraussetzung für eine Operation sei in jedem Fall eine vorausgehende, mindestens sechsmonatige Teilnahme an einem ärztlich begleiteten Gewichtsreduktionsprogramm und ein Body-Mass-Index von 40 kg/m2 oder 35 kg/m2 bei bestimmten Begleiterkrankungen. © hil/aerzteblatt.de

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