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Kinder- und Jugendarzt-Vertrag in Bayern bewährt sich

Montag, 26. Januar 2015

München – Ein positives Fazit des Kinder- und Jugendarzt-Vertrages der AOK Bayern mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die AOK gezogen. An dem freiwilligen Vertrag nehmen mittlerweile rund 250.000 Kinder und Jugendliche teil. Rund 800 bayerische Kinder- und Jugendärzte haben sich in den Vertrag eingeschrieben.

Eltern können sich zugunsten ihrer Kinder für einen Kinder- und Jugendarzt als stän­digen Partner entscheiden. An die Wahl sind sie für mindestens ein Jahr gebunden. Der betreuende Arzt übernimmt eine zentrale Rolle und soll dafür Sorge tragen, dass unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden und verstärkt der Grundsatz „ambulant vor stationär“ Berücksichtigung findet.

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Ein Schwerpunkt ist die Vorsorge und Früherkennung. Der Vertrag beinhaltet daher im Vergleich zur allgemeinen kinder- und jugendärztlichen Versorgung umfassendere Vorsorgeleistungen wie die Jugenduntersuchung J2 und die Untersuchungen U10 (Entwicklungsanalyse) und U11 (Gesundheitsstatus), die die Lücke der Vorsorge­untersuchungen für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren schließen.

Hinzu kommen weitere altersgemäße Untersuchungs- und Beratungsleistungen. „Damit haben wir Maßstäbe für die optimierte Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen im Freistaat gesetzt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Helmut Platzer. © hil/aerzteblatt.de

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